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Barrick Mining Aktie: Die jüngste Kursentwicklung

Barrick Mining veröffentlicht am 11. Mai die Q1-Zahlen 2026. Trotz hoher Goldpreise belasten steigende Produktionskosten die Marge. Die Analystenmeinung bleibt überwiegend positiv.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Goldpreis erreicht Rekordniveau über 4.850 US-Dollar
  • Produktionskosten steigen deutlich auf bis zu 1.950 US-Dollar
  • Erster Quartalsbericht unter neuem CEO Mark Hill
  • Starker freier Cashflow treibt Dividendenpolitik an

Der Goldpreis eilt von Rekord zu Rekord. Barrick Mining hinkt hinterher. Dieser Widerspruch wird sich am 11. Mai auflösen — oder verschärfen.

Die Aktie schloss die Woche bei 58,16 CAD, rund 19 Prozent unter dem Januar-Hoch von 71,86 CAD. Auf Jahressicht hat sich der Kurs mehr als verdoppelt — ein Plus von 113 Prozent. Kurzfristig drückt der RSI von 33 auf überverkauftes Terrain, während der Kurs unter beiden mittelfristigen Durchschnitten notiert.

Gold liefert, Kosten fressen

Das Umfeld könnte kaum besser sein. Gold beendete die Woche bei über 4.850 US-Dollar je Unze — der vierte Wochenanstieg in Folge. Zwischen März 2025 und März 2026 legte das Metall um 47 Prozent zu.

Das Problem liegt auf der Kostenseite. Die sogenannten All-in Sustaining Costs kletterten 2025 um zehn Prozent auf 1.637 US-Dollar je Unze. Für 2026 erwartet das Management einen weiteren Sprung auf 1.760 bis 1.950 US-Dollar. Der Abstand zum aktuellen Goldpreis bleibt komfortabel — aber er schrumpft.

Hinzu kommt die Produktionsstruktur. Nur 45 Prozent der geplanten Jahresförderung von 2,9 bis 3,25 Millionen Unzen entfallen auf das erste Halbjahr. Das erste Quartal ist laut Management ausdrücklich das schwächste des Jahres.

Erster Test für CEO Mark Hill

Am 11. Mai legt Barrick die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor — und damit den ersten umfassenden Bericht unter CEO Mark Hill. Drei Tage zuvor, am 8. Mai, findet die Hauptversammlung statt. Dort dürfte Hill erstmals öffentlich Stellung zur Strategie nehmen: Gold, Kupfer und der geplante Börsengang nordamerikanischer Assets stehen auf der Agenda.

Die Ausgangslage ist stark. 2025 erzielte Barrick einen freien Cashflow von 3,9 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 194 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das trug eine neue Ausschüttungspolitik: 50 Prozent des freien Cashflows fließen an Aktionäre. Die Quartalsdividende stieg auf 17,5 US-Cent, dazu kam eine Sonderdividende von 0,42 US-Dollar für das vierte Quartal 2025.

Analysten bleiben überzeugt

13 von 15 verfolgten Analysten empfehlen die Aktie mit „Strong Buy“. ATB Capital ist die Ausnahme: Die Bank stufte Barrick Anfang April auf „Sector Perform“ zurück — ohne das breite Bild zu kippen.

Die Q1-Zahlen werden zeigen, ob die Kostenwelle die Rekorderlöse bereits spürbar aufzehrt. Hält der Goldpreis über 4.800 US-Dollar, bleibt die Marge trotz steigender Kosten robust. Gibt der Preis nach, wird der Spielraum eng — und der Abstand zum Januar-Hoch könnte sich weiter ausdehnen.

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