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Barrick Mining Aktie: 74 Prozent Gewinn-Plus im Q2

Barrick verzeichnet dank operativer Stärke und hoher Goldpreise ein Kursplus von 2,7 Prozent. Analysten erhöhen ihre Kursziele.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursplus von 2,7 Prozent
  • Starke Q2-Zahlen: Gewinn steigt 74 Prozent
  • Goldpreis erreicht 4.353 US-Dollar
  • Analysten erhöhen Kursziele

Die Aktie von Barrick Mining verzeichnete am Freitag einen Kursanstieg von 2,7 % und schloss bei 65,56 CAD. Damit setzt das Papier seinen langfristigen Aufwärtstrend fort, der sich in einem Zuwachs von 86 % innerhalb der letzten zwölf Monate widerspiegelt. Getragen wird diese Entwicklung sowohl von einer operativ starken Performance im zweiten Quartal als auch von einem günstigen Marktumfeld für Edelmetalle.

Operative Stärke im zweiten Quartal

Das Unternehmen legte bereits am 10. August überzeugende Ergebnisse für das am 30. Juni geendete zweite Quartal 2026 vor. Barrick produzierte in diesem Zeitraum 796.000 Unzen Gold sowie 56.000 Tonnen Kupfer. Dies schlug sich in einem Umsatz von 5,29 Milliarden US-Dollar nieder. Besonders deutlich fiel das Plus beim Ergebnis aus: Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 74 % auf 0,82 US-Dollar.

Der operative Cashflow belief sich auf 1,70 Milliarden US-Dollar, während das Unternehmen einen freien Cashflow von 141 Millionen US-Dollar auswies. Diese Liquidität nutzt der Konzern unter anderem für die Beteiligung der Aktionäre.

Für das zweite Quartal wurde eine Dividende von 0,175 US-Dollar pro Aktie angekündigt. Die Auszahlung erfolgt am 15. September an die zum Handelsschluss am 31. August registrierten Aktionäre. Parallel dazu kaufte Barrick im abgelaufenen Quartal eigene Anteile im Wert von rund 1,21 Milliarden US-Dollar zurück.

Goldpreis-Rally und strategische Impulse

Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Sektor am Donnerstag und Freitag durch neue Konjunkturdaten aus den USA. Medienberichten zufolge verlor die US-Wirtschaft im Juli überraschend 23.000 Stellen, während Experten mit einem deutlichen Zuwachs gerechnet hatten. Diese Schwäche am Arbeitsmarkt schürte Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik der Federal Reserve, was den Goldpreis zeitweise auf rund 4.353 US-Dollar pro Unze trieb.

Auf Unternehmensebene sorgt zudem die strategische Neuordnung für Aufmerksamkeit. Eine Einigung mit dem Partner Newmont Corporation sieht vor, dass Newmont innerhalb von 30 Tagen nach dem 10. August eine Ausgleichszahlung von 1,95 Milliarden US-Dollar in bar an Barrick leistet.

Zudem bereitet das Management den geplanten Börsengang in Nordamerika vor. Dieses Vorhaben befindet sich weiterhin im Plan und soll bis zum Ende des laufenden Jahres abgeschlossen werden.

Analysten heben die Kursziele an

Die jüngsten Entwicklungen lösten eine Reihe von Neubewertungen durch Finanzexperten aus. Analysten von JPMorgan hoben ihr Kursziel für die Aktie am 14. August von 50 auf 52 US-Dollar an. Am 10. August erhöhte National Bank Financial das Ziel sogar von 67,50 auf 70,00 CAD und behielt die Einstufung auf „Outperform“ bei.

Trotz der Reduzierung der geplanten Investitionsausgaben auf eine Spanne von 3,8 bis 4,2 Milliarden US-Dollar bleibt die Produktionsprognose für das Gesamtjahr unverändert.

Durch die Erweiterung des Nevada-Gold-Mine-Joint-Ventures, in das Barrick das Projekt Fourmile einbringt, entsteht zudem ein bedeutender Goldkomplex mit einem Volumen von nahezu 100 Millionen Unzen. Diese Konsolidierung der Kernressourcen wird von Marktbeobachtern als wichtiger Schritt zur langfristigen Wertsteigerung gewertet.

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Diskussion zu Barrick Mining

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.