Die Barrick-Aktie klettert auf ein neues Jahreshoch, während der Goldpreis die Marke von 4.600 US-Dollar pro Unze durchbricht. Treiber ist ein ungewöhnlicher Konflikt in den USA: Das Justizministerium hat Fed-Chef Jerome Powell vorgeladen – ein offener Machtkampf zwischen Regierung und Notenbank. Fluchtbewegungen aus US-Dollar-Investments lassen die Nachfrage nach Gold und damit die Aktien der großen Produzenten steigen.
Goldpreis auf Rekordjagd
Am 14. und 15. Januar 2026 erreichte Gold mit 4.600,33 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Die institutionelle Krise in den USA – Vorladungen gegen den Fed-Vorsitzenden wegen Renovierungskosten – hat eine breite „Sell-America“-Bewegung ausgelöst. Kapital fließt massiv in sichere Häfen, allen voran das Edelmetall.
Für Barrick bedeutet das: Jeder Dollar Preisanstieg wirkt direkt auf die Margen. Die Produktionskosten (AISC) liegen deutlich unter dem aktuellen Spotpreis, was Rekord-Cashflows in den kommenden Quartalen erwarten lässt. Die Aktie notierte zuletzt bei 49,93 US-Dollar an der NYSE und markierte damit ein neues 1-Jahres-Hoch nach fünf aufeinanderfolgenden Gewinntagen.
Expansion in Ägypten
Parallel zur Preisrally treibt Barrick sein operatives Wachstum voran. Am 14. Januar 2026 traf sich CEO Mark Hill mit Ägyptens Minister für Erdöl und Bodenschätze, Karim Badawi, auf dem Future Minerals Forum. Thema: neue Explorationskampagnen in der östlichen Wüste Ägyptens.
Die Gespräche folgen einem 2025 unterzeichneten Rahmenabkommen und nutzen Ägyptens neues, investorenfreundliches Vertragsmodell für Bergbauprojekte. Barrick setzt damit nicht nur auf steigende Preise, sondern erweitert aktiv seine Ressourcenbasis in unterexploriertem Terrain.
Solide Zahlen stützen den Kurs
Die jüngsten Quartalszahlen (Q3 2025) übertrafen die Erwartungen:
- Gewinn je Aktie: 0,58 US-Dollar (erwartet: 0,57 US-Dollar)
- Umsatz: 4,19 Milliarden US-Dollar (+23,2% im Jahresvergleich)
- Dividende: Erhöht auf 0,175 US-Dollar quartalsweise (0,70 US-Dollar annualisiert), was einer Rendite von rund 1,4% entspricht
Diese finanzielle Stabilität gibt der Aktie selbst in volatilen Marktphasen Rückhalt.
Institutionelle Aktivität
Jüngste Meldungen zeigen gemischte Bewegungen bei institutionellen Investoren. Q3 Asset Management baute eine neue Position auf und kaufte 106.796 Aktien im Wert von etwa 3,5 Millionen US-Dollar. Keating Investment Counselors reduzierte hingegen leicht und verkaufte rund 31.892 Aktien, hält aber weiterhin über 487.000 Stück.
Derzeit befinden sich etwa 90,82% der Aktien in institutionellem Besitz – ein Zeichen für starkes professionelles Vertrauen.
Nächster Katalysator
Am 5. Februar 2026 veröffentlicht Barrick die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Anleger erwarten Aufschluss darüber, ob die Dividendenpolitik angesichts der gestiegenen Cashflows angepasst wird. Der Konsens der Analysten liegt bei einem Kursziel von etwa 47,17 US-Dollar, was unter dem aktuellen Niveau liegt – allerdings dürften diese Prognosen der jüngsten Goldpreis-Explosion noch nicht vollständig Rechnung tragen.
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