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Symbolbild, KI-generiert

Barclays: Über 14 Millionen Aktien eingezogen

Barclays reduziert durch Rückkäufe die Aktienzahl und plant bis 2028 Ausschüttungen von mehr als 15 Milliarden Pfund an Anteilseigner.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Über 14 Millionen Anteilsscheine eingezogen
  • Grundkapital auf 13,415 Milliarden Aktien gesunken
  • Mehr als 15 Milliarden Pfund Ausschüttungen geplant
  • JPMorgan und Jefferies sehen weiteres Kurspotenzial

Die britische Großbank Barclays setzt ihre milliardenschwere Kapitalrückgabe an die Aktionäre konsequent fort. An fünf Handelstagen Anfang September erwarb das Institut im Rahmen seines laufenden Rückkaufprogramms über 14 Millionen eigene Stammaktien und zog diese anschließend ein. Das gesamte Grundkapital verringerte sich dadurch auf 13.415.008.349 Aktien. Im heutigen Handel gibt die Aktie um 2,4 Prozent auf 5,63 Euro nach.

Kapitalrückfluss als strategischer Schwerpunkt

Der Einzug eigener Anteile ist Teil einer umfassenden Strategie, mit der die Bank den Wert für die Anteilseigner steigern will. Für den Dreijahreszeitraum von 2026 bis 2028 peilt das Geldhaus Gesamtausschüttungen von über 15 Milliarden Pfund an. Allein für das Jahr 2026 ist eine Dividendensumme von zwei Milliarden Pfund vorgesehen, flankiert von kontinuierlichen Aktienrückkäufen.

Die Reduzierung der ausstehenden Anteile stärkt rechnerisch den Gewinn je Aktie und verteilt künftige Dividenden auf eine kleinere Basis. Die Bank hält derzeit keine eigenen Aktien im Bestand, sodass sämtliche verbleibenden Papiere uneingeschränkt stimmberechtigt sind.

Getragen wird die Ausschüttungspolitik von einer soliden operativen Entwicklung. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete der Konzern eine Eigenkapitalrendite (RoTE) von 14,8 Prozent bei einer harten Kernkapitalquote (CET1) von 14,3 Prozent. Bis zum Jahr 2028 strebt das Institut dauerhaft eine Eigenkapitalrendite von mehr als 14 Prozent an.

Zuversichtliche Stimmen aus dem Analystenlager

Am Markt stößt der Kurs der Bank weitgehend auf Zuspruch. Mehrere Analysehäuser trauen dem Papier trotz der jüngsten Konsolidierung weiteren Spielraum nach oben zu. Die Experten von JPMorgan beziffern ihr Kursziel auf 610 Pence. Bei Jefferies liegt der faire Wert mit 600 Pence auf einem vergleichbaren Niveau.

Neben den eigenen Rückkäufen profitiert das Handelsgeschäft der Investmentbank-Sparte von reger Kundenaktivität. Wann sich die eingezogenen Anteile und die operative Entwicklung im Zahlenwerk niederschlagen, zeigt sich in wenigen Wochen: Barclays wird die Ergebnisse für das dritte Quartal am 22. Oktober vorlegen. Die Bilanz für das Gesamtjahr folgt am 9. Februar des kommenden Jahres.

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