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Symbolbild, KI-generiert

AXT Aktie: Kapazitäten werden vervierfacht

AXT plant Vervierfachung der Indiumphosphid-Produktion für KI und 5G. Analysten sehen beschleunigten Weg in die Gewinnzone.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Vervierfachung der Indiumphosphid-Kapazitäten geplant
  • Eigenbau von Spezialöfen für Lieferkette
  • Kursziel von Northland auf 125 Dollar erhöht
  • Break-even bereits für 2026 erwartet

AXT setzt auf eine massive Expansion im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Das Unternehmen will seine Produktion für Hochleistungssubstrate drastisch ausweiten. Ziel ist die Deckung der steigenden Nachfrage aus KI-Rechenzentren und der 5G-Infrastruktur.

Das Management plant eine Vervierfachung der Kapazitäten für Indiumphosphid. Dieses Material ist entscheidend für optische Netzwerke. Dabei setzt AXT auf eine vertikal integrierte Lieferkette und fertigt die benötigten Spezialöfen im eigenen Haus.

Massiver Ausbau der Produktion

Die Produktion soll sich bis Ende 2026 zunächst verdoppeln. Im Jahr 2027 folgt eine weitere Verdopplung der Ausstoßmenge. Das Unternehmen nutzt dafür bestehende Fabriken, um den Kapitalbedarf gering zu halten.

Northland Capital Markets bewertet diesen strategischen Schritt positiv. Die Experten erhöhten ihr Kursziel deutlich von 90 auf 125 US-Dollar. Damit liegen sie weit über dem aktuellen Marktdurchschnitt von rund 44 US-Dollar.

Weg in die Gewinnzone beschleunigt

Die optimierten Abläufe beschleunigen den Weg in die Profitabilität. Analysten erwarten den Break-even bereits für das Geschäftsjahr 2026. Ursprünglich galt 2027 als das Zieljahr für erste schwarze Zahlen.

Für 2026 steht nun ein Gewinn von 14,6 Millionen US-Dollar im Raum. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Gewinnwachstum von 83 Prozent nötig. Die Marktbeobachter trauen dem Konzern diesen Sprung durch die KI-Sonderkonjunktur zu.

Skepsis am Aktienmarkt

Die Aktie spiegelt diese Zuversicht bisher kaum wider. Mit einem Kurs von 48,59 Euro hat das Papier im Monatsvergleich über 42 Prozent verloren. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 3,28 Milliarden Euro.

Der Titel notiert damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 128,55 Euro. Der Markt reagiert offenbar noch zurückhaltend auf die ambitionierten Wachstumsziele.

Gewissheit über die operative Dynamik bringen die nächsten Quartalsergebnisse. AXT veröffentlicht die Zahlen für das zweite Quartal am 30. Juli 2026. Anleger blicken dann vor allem auf konkrete Fortschritte bei der Fertigungsanpassung.

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