Die Aktie von Axon Enterprise, dem Technologieführer für öffentliche Sicherheit, bewegt sich in einem Spannungsfeld. Während ein Analystenhaus gerade eine deutliche Kaufempfehlung ausspricht, werfen die jüngsten Quartalszahlen Fragen zur Profitabilität auf. Der Markt muss abwägen: Ist das massive Umsatzwachstum den hohen Bewertungsaufschlag wert?
Analysten sehen Potenzial nach oben
Ein klarer positiver Impuls kam kürzlich von Northcoast Research. Das Analysehaus stufte die Aktie am 6. Januar 2026 von „Neutral“ auf „Buy“ hoch und setzte ein Kursziel von 742 US-Dollar. Dies deutet auf ein Aufwärtspotenzial von etwa 20-25% gegenüber dem aktuellen Kursniveau hin. Diese Einschätzung ist jedoch nicht unumstritten. Andere große Häuser wie UBS und Morgan Stanley haben ihre Kursziele zuletzt gesenkt, bleiben aber insgesamt vorsichtig optimistisch. Die Mehrheit der Analysten – 15 an der Zahl – bewertet die Aktie weiterhin mit „Kaufen“.
Die Zahlen: Starker Umsatz, schwacher Gewinn
Die gemischten Signale der Analysten spiegeln die jüngsten Unternehmenszahlen wider. Im dritten Quartal 2025 legte der Umsatz kräftig um 31 Prozent auf 711 Millionen US-Dollar zu. Gleichzeitig rutschte das Unternehmen jedoch in die roten Zahlen und meldete einen GAAP-Verlust. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie (Non-GAAP) verfehlte die Erwartungen der Marktbeobachter. Diese „gewinnlose Expansion“ ist vor allem auf hohe Investitionen in Forschung, Entwicklung und die Expansion der „Axon 911“-Plattform zurückzuführen. Der Markt muss entscheiden, ob diese Ausgaben langfristig zu einer dominierenden Marktposition führen.
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Blick auf das Management und die Bewertung
Die Diskussion wird durch Aktivitäten im Führungskreis befeuert. CEO Patrick W. Smith gehörte im Geschäftsjahr 2024 mit einem Vergütungspaket im Wert von etwa 164,5 Millionen US-Dollar zu den bestbezahlten Managern im S&P 500. Gleichzeitig haben Unternehmensinsider in den letzten 90 Aktien im Wert von über 28 Millionen US-Dollar verkauft. Solche Verkäufe sind oft geplant, fallen aber in einer Phase hoher Bewertung auf. Die Aktie notiert mit einem KGV von fast 198 und damit auf einem Niveau, das erhebliches künftiges Wachstum bereits einpreist. Die hohe Volatilität – über 20 Bewegungen von mehr als 5 Prozent im letzten Jahr – unterstreicht die Unsicherheit der Anleger.
Die Aktie steht derzeit etwa 17 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Das Kursziel von Northcoast Research deutet auf eine mögliche Erholung hin, setzt aber voraus, dass die Investoren weiterhin an die langfristige Wachstumsstory glauben und die kurzfristigen Gewinnschwächen in Kauf nehmen. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob die Investitionen in das Ökosystem aus Körperkameras und Software erste Früchte tragen.
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