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Symbolbild, KI-generiert

Avista Aktie: Umbau eingeleitet

Der Energiekonzern Avista treibt die Umstellung auf Windkraft und Batteriespeicher voran und hat regulatorische Anträge zur Finanzierung gestellt. Die Erreichung der Gewinnziele hängt von deren Genehmigung ab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bau eines 100-MW-Batteriespeichersystems geplant
  • Beantragte Mehreinnahmen von 123 Millionen USD ab 2027
  • Langfristiges Gewinnwachstumsziel von 4 bis 6 Prozent
  • Veröffentlichung der Jahreszahlen am 25. Februar

Avista treibt den Umbau seiner Energieerzeugung gezielt voran und setzt dabei auf einen Mix aus Windkraft und modernen Speichersystemen. Zeitgleich sollen neue regulatorische Anträge die finanzielle Basis für die kommenden Jahre sichern. Doch können diese Investitionen das angestrebte Gewinnwachstum von bis zu sechs Prozent tatsächlich stützen?

  • Speicher-Offensive: Ein 100-MW-Batteriespeichersystem soll die Netzstabilität sichern.
  • Regulierung: Antrag auf Mehreinnahmen von insgesamt 123 Mio. USD ab 2027 eingereicht.
  • Termin: Die Jahresergebnisse 2025 werden am 25. Februar veröffentlicht.

Investitionen in Speicher und Windkraft

Anfang dieser Woche schloss das Unternehmen den Auswahlprozess für neue Energieressourcen ab. Der Plan sieht vor, das Portfolio bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich zu diversifizieren, um sowohl die Zuverlässigkeit als auch die Klimaziele zu erreichen. Kernstücke dieser Strategie sind der Bau eines 100-MW-Batteriespeichers und der Bezug von Windstrom aus Montana.

Zusätzlich zur Hardware setzt das Management auf Upgrades bestehender Gasturbinen und neue Programme zur Laststeuerung. Diese Maßnahmen sollen die nötige Flexibilität schaffen, um die steigende Kundennachfrage mit den langfristigen Dekarbonisierungsverpflichtungen in Einklang zu bringen.

Regulierungsverfahren in Washington

Parallel zum operativen Ausbau navigiert das Unternehmen durch ein mehrjähriges Genehmigungsverfahren. Mitte Januar wurde bei der zuständigen Kommission in Washington ein Antrag auf Tarifanpassungen für Strom und Erdgas eingereicht. Die vorgeschlagene Struktur sieht vor, die Basiseinnahmen ab 2027 schrittweise zu erhöhen.

Konkret fordert der Versorger für das erste Jahr zusätzliche Erlöse von rund 111 Millionen USD im Strombereich und 12 Millionen USD im Erdgasgeschäft. Diese Mittel sind für die Modernisierung des Stromnetzes und Maßnahmen zur Widerstandsfähigkeit gegen Waldbrände vorgesehen. Für das Jahr 2027 strebt das Unternehmen eine Eigenkapitalrendite von 10,2 % an.

Ausblick auf die Quartalszahlen

Anleger richten ihr Augenmerk nun auf den 25. Februar, wenn das Unternehmen die detaillierten Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen wird. Die Dividende bleibt mit 0,49 USD pro Aktie zunächst stabil, nachdem die letzte Auszahlung im Dezember erfolgte.

Gestern schloss die Aktie mit einem moderaten Plus von 0,95 % bei 40,74 USD. Damit bewegt sich der Titel weiterhin im Rahmen des langfristigen Gewinnwachstumsziels von 4 % bis 6 %, das für die kommenden Jahre ausgegeben wurde. Entscheidend für die Erreichung dieser Ziele wird der Erfolg der beantragten Tarifanpassungen sein.

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