Sieben von zehn Bohrlöchern mit anomaler Radioaktivität — das ist die Bilanz, die Aventis Energy aus seinem ersten modernen Bohrprogramm am Corvo-Uranprojekt in Saskatchewan zieht. Das Ergebnis ist kein Durchbruch, aber ein klares Signal: Der Untergrund liefert.
Insgesamt bohrte das Unternehmen 2.457 Meter über zehn Erkundungsbohrungen in den Zielgebieten Manhattan, Brooklyn und Tribeca. Radioaktivitätswerte über 300 Zählimpulse pro Sekunde traten in sieben Bohrlöchern auf — zusammen 23 Meter an anomalen Intervallen. Die Mineralisierung sitzt in Pegmatit, Paragneiss und granitoidem Orthogneis, begleitet von hydrothermal veränderten Störungszonen und Quarz-Karbonat-Gängen. Beides sind typische Merkmale für Uranvorkommen in dieser Region.
Noch 25 Kilometer ungetestete Streichlänge
Das Programm war Erstbohrung. Mehr als 25 Kilometer Streichlänge bleiben bislang ungetestet. Aventis plant bereits eine zweite Bohrphase sowie weitere Oberflächenexploration. Die Ergebnisse des Winterprogramms 2026 fließen direkt in die Explorationsstrategie ein.
Geografisch ist die Lage attraktiv: Corvo liegt 60 Kilometer östlich von Camecos McArthur-River-Mine und 45 Kilometer nordöstlich von Atha Energys Gemini Mineralized Zone. Das Projekt gilt als aussichtsreich für flachlagernde, hochgradige Uranmineralisierung — vergleichbar mit dem Rabbit-Lake-Deposit oder der kürzlich entdeckten GMZ- und Ackio-Zone.
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Earn-in-Struktur und ausstehende Assays
Aventis hält eine Option, 75 Prozent am Projekt zu erwerben. Dafür muss das Unternehmen innerhalb von drei Jahren insgesamt 6 Millionen kanadische Dollar in Exploration investieren. Das Winterprogramm finanzierte Aventis selbst; Standard Uranium übernahm den Betrieb.
Die entscheidende Frage bleibt offen: Wie hoch ist der tatsächliche Urangehalt? Scintillometer-Messungen zeigen Radioaktivität, sind aber nur ein Vorindikator. Laboranalysen auf U3O8 aus dem SRC Geoanalytical Laboratory in Saskatoon stehen noch aus. Erst diese Werte belegen, ob die Treffer wirtschaftlich relevant sind.
Die Aktie notiert aktuell bei 0,10 Euro — rund 76 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,42 Euro. Der RSI liegt bei 73, was auf eine kurzfristig überkaufte Lage hindeutet. Sobald die Laborergebnisse eintreffen, dürfte der Kurs deutlich reagieren — in die eine oder andere Richtung.
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