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Aventis Energy Aktie: Genau beobachten!

Das Explorationsunternehmen beginnt sein erstes Bohrprogramm seit über 40 Jahren im Athabasca-Becken. Die Ergebnisse der Laboranalysen Ende März werden über den weiteren Projektverlauf entscheiden.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bohrstart im Februar, leicht vor dem ursprünglichen Zeitplan
  • Fokus auf hochgradige Uranvererzung in 200-300 Metern Tiefe
  • Privatplatzierung zu überdurchschnittlichem Ausgabepreis abgeschlossen
  • Erste Laborergebnisse werden für Ende des ersten Quartals erwartet

Aventis Energy steht vor einem entscheidenden Schritt in der Unternehmensgeschichte. Erstmals seit über 40 Jahren wird das Corvo-Uranprojekt im Athabasca-Becken wieder aktiv bebohrt – und das sogar früher als ursprünglich geplant. Für Anleger rückt damit eine zentrale Frage in den Fokus: Bestätigt das Bohrprogramm die hochgradigen Funde an der Oberfläche auch in der Tiefe?

Corvo-Projekt vor erster Bohrkampagne

Das Explorationsunternehmen hat nach eigenen Angaben alle Vorbereitungen für das Winter-Bohrprogramm 2026 im östlichen Athabasca-Becken abgeschlossen. Einsatzteams sollen Anfang Februar vor Ort mit der Arbeit beginnen – also leicht vor dem ursprünglichen Zeitplan.

Grundlage für die Zieldefinition war eine umfangreiche, hochauflösende Gravimetrie-Messkampagne am Boden. Dabei wurde ein mehr als 29 Kilometer langer Abschnitt elektromagnetischer Leiterstrukturen vermessen. Das Raster umfasst über 5.000 einzelne Messpunkte und liefert die Basis, um die Bohrziele im Untergrund gezielter anzusteuern.

Das nun anlaufende Diamantbohrprogramm ist vollständig finanziert und gleichzeitig die erste moderne Explorationsbohrung auf dem Gebiet seit mehr als vier Jahrzehnten. Geplant sind:

  • Bohrumfang: 2.500 bis 3.000 Meter in insgesamt 8–10 Diamantbohrlöchern
  • Zieltiefe: flach gelagerte, im Untergrund liegende Uranvererzung in 200–300 Metern Tiefe
  • Hauptziel: die bislang noch nie bebohrte „Manhattan Showing“ mit Oberflächenproben von bis zu 8,10 % U₃O₈
  • Finanzierung: Aventis trägt 100 % der Programmkosten im Rahmen der Optionsvereinbarung

Damit richtet sich der Fokus klar auf die Frage, ob die außergewöhnlich hochgradigen Oberflächenfunde im Bohrkern bestätigt werden können.

Lage in etabliertem Uran-Korridor

Das Corvo-Projekt liegt rund 60 Kilometer östlich der McArthur-River-Mine von Cameco und etwa 45 Kilometer nordöstlich der Gemini-Zone von Atha Energy. Beide Referenzpunkte gehören zu einem der bedeutendsten Hochgrad-Urantrends weltweit.

Für Aventis ist die Lage ein strategischer Pluspunkt: Das Projekt befindet sich in einer Region, in der bereits mehrfach gezeigt wurde, dass hochgradige Uranlagerstätten wirtschaftlich erschlossen werden können. Zugleich bleibt das geologische Risiko hoch – gerade weil Corvo seit Jahrzehnten nicht mehr systematisch bebohrt wurde.

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Finanzierung zu Aufschlag und Optionsstruktur

Um die Explorationspläne abzusichern, hat Aventis Ende 2025 eine zweistufige Flow-Through-Privatplatzierung abgeschlossen und dabei rund 2,5 Mio. CAD eingeworben. Bemerkenswert: Der Ausgabepreis von 0,41 CAD je Aktie lag deutlich über dem damaligen Börsenkurs. Marktbeobachter werten eine solche Platzierung häufig als Vertrauenssignal institutioneller und spezialisierter Investoren in die Qualität des Projekts.

Die Vereinbarung mit Standard Uranium ist als dreijährige Option strukturiert. Aventis kann darüber bis zu 75 % an Corvo erwerben, wenn insgesamt 6 Mio. CAD an Explorationsausgaben finanziert werden. Das jetzt startende Bohrprogramm erfüllt die kompletten Anforderungen für das erste Jahr. Damit verschafft sich das Unternehmen Zeit, die Ergebnisse zu bewerten, bevor über den Umfang weiterer Investitionen entschieden wird.

Technische Signale: Hohe Schwankungsbreite

An der Börse zeigt die Aktie derzeit ein spekulatives Profil. Der 14-Tage-Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 73,3 und signalisiert kurzfristig überkaufte Bedingungen. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität von knapp 77 % unterstreicht, dass in beide Richtungen deutliche Kursausschläge möglich sind.

Der Titel notiert aktuell bei rund 0,15 Euro und damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,42 Euro, gleichzeitig aber spürbar über dem 52-Wochen-Tief vom vergangenen Mai. Trotz des Rückgangs in den vergangenen Wochen liegt die Performance seit Jahresbeginn noch im Plus. Das passt zum Bild eines Werts, der stark von Nachrichten und Erwartungen rund um das Explorationsprogramm getrieben wird.

Klarer Fahrplan bis Ende Q1 2026

Aventis hat einen recht präzisen Zeitplan für die nächsten Monate skizziert, in denen mehrere potenzielle Kursimpulse anstehen:

  • Ende Januar 2026: Aufbau der Infrastruktur vor Ort und Sicherstellung des Zugangs
  • Anfang Februar 2026: Start der Diamantbohrungen auf Corvo
  • Erstes Quartal 2026: erste visuelle Auswertung der Bohrkerne und Messung der Radioaktivität im Feld
  • Ende Q1 2026: Eingang der Laboranalysen zur genauen Bestimmung der Gehalte

Im Kern läuft damit alles auf die Laborergebnisse zum Quartalsende hinaus. Erst sie werden zeigen, ob die an der Oberfläche festgestellte hochgradige Uranmineralisierung in die Tiefe hinein fortgesetzt wird. Gelingt dieser Nachweis, hätte Aventis eine deutlich solidere Basis, um weitere Explorationsphasen zu planen und die Option auf bis zu 75 % am Projekt konsequent auszubauen. Bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück, müsste das Management die nächsten Programmschritte und Prioritäten neu justieren.

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