Aventis Energy hat eine entscheidende geophysikalische Untersuchung bei einem seiner Schlüsselprojekte erfolgreich abgeschlossen. Die neuen Daten könnten die Explorationsstrategie des Unternehmens grundlegend verändern.
Newfoundland im Visier der Geologen
Das Unternehmen beendete eine umfassende VTEM-Untersuchung (Versatile Time-Domain Electromagnetic) beim Sting Copper Project im Westen Newfoundlands, Kanada. Die Spezialfirma Geotech Ltd. führte die Vermessung über insgesamt 311 Linien-Kilometer in zwei vielversprechenden Konzessionsblöcken durch.
Jagd nach versteckten Schätzen
Das primäre Ziel der Untersuchung: elektromagnetische Leiter an der Oberfläche und in der Tiefe aufzuspüren. Diese können auf Sulfidmineralisierung hinweisen – ein Schlüsselindikator für vulkanogene Massivsulfid-Lagerstätten (VMS). Die Identifizierung solcher Anomalien ist entscheidend, bevor kostspielige Bohrprogramme gestartet werden.
Jungfräuliches Terrain unter der Lupe
Besonders brisant: Beide Zielblöcke wurden zuvor nie mit moderner Luftgeophysik untersucht. Einer der Blöcke erlebte seit 1991 nur minimale Explorationsaktivitäten, obwohl geologische Indikatoren auf günstige VMS-Mineralisierung hindeuten.
Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:
- Umfassende Vermessung: VTEM-Untersuchung über 311 Linien-Kilometer abgeschlossen
- Erfahrene Durchführung: Survey von Spezialist Geotech Ltd. realisiert
- Klares Explorationsziel: Programm gezielt auf VMS-Lagerstätten ausgerichtet
- Neuland: Erstmalige luftgestützte Geophysik in den Zielgebieten
CEO setzt auf Datenschatz
Michael Mulberry, CEO von Aventis Energy, zeigt sich zuversichtlich über die Ergebnisse der VTEM-Untersuchung. Die Daten sollen die künftigen Explorationsaktivitäten beim Sting Copper Project direkt steuern. Aktuell werden die Informationen ausgewertet, um spezifische Anomalien für Folgeuntersuchungen zu lokalisieren – inklusive weiterer geophysikalischer und geochemischer Arbeiten.
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