Avacta Group sorgt mit neuen Studienergebnissen für Aufsehen in der Krebsforschung. Die hauseigene preCISION-Plattform zeigt in vorklinischen Analysen eine deutlich höhere Präzision als bisherige Standardtherapien. Mit dem bevorstehenden Start der ersten klinischen Studie am Menschen steht das Unternehmen nun vor einer entscheidenden Bewährungsprobe.
Überlegene Daten im Vergleich
Die am 24. Februar veröffentlichten Daten vergleichen den Wirkstoffkandidaten AVA6103 mit dem etablierten Krebsmedikament Enhertu von AstraZeneca. Mithilfe von KI-gestützten Modellen konnte Avacta zeigen, dass AVA6103 den Tumor schneller durchdringt und eine um das Zehnfache höhere maximale Wirkstoffkonzentration direkt im Zielgewebe erreicht. Besonders signifikant: Die Selektivität gegenüber Tumorzellen lag fast dreimal höher als beim Vergleichspräparat.
Diese höhere Zielgenauigkeit führte in den Modellen zu tiefgreifenden und dauerhaften Reaktionen, selbst bei Tumoren, die nur eine geringe Sensitivität für herkömmliche Therapien aufweisen. Für Avacta bestätigt dies das Potenzial der preCISION-Plattform, Wirkstoffe erst direkt im Tumor freizusetzen und so die Wirksamkeit zu steigern, während die Belastung für den restlichen Körper reduziert wird.
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Klinische Phase rückt näher
Nachdem die US-Gesundheitsbehörde FDA bereits im Januar grünes Licht für den Studienantrag gegeben hat, bereitet Avacta den Start der Phase-1-Studie für das laufende erste Quartal 2026 vor. Dieser Schritt ist für das Unternehmen essenziell, um die starken vorklinischen Ergebnisse erstmals an Patienten zu validieren. Um die wissenschaftliche Entwicklung zu forcieren, wurde zudem im Februar Francis Wilson als neuer Chief Scientific Officer in das Führungsteam berufen.
An der Börse sorgten diese Entwicklungen für neuen Schwung und schoben das Papier am Freitag auf ein neues 52-Wochen-Hoch bei 67,50 GBX. Damit verzeichnete die Aktie allein auf Wochensicht ein Plus von über 16 Prozent.
Der Fokus richtet sich nun auf den 3. März, wenn das Management auf der TD Cowen Health Care Conference in Boston weitere Details zur Strategie präsentieren wird. Erste aussagekräftige Daten aus der nun anlaufenden AVA6103-Patientenstudie werden für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.
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