AutoZone geriet gestern unter Verkaufsdruck, nachdem die Investmentfirma Robert W. Baird ihre Einschätzung für den US-Autoteilehändler revidierte. Während das Unternehmen massiv in seine Logistik-Infrastruktur investiert, blicken Marktbeobachter zunehmend kritisch auf die aktuelle Bewertung. Kann die laufende Expansion die enttäuschten Erwartungen aus dem letzten Quartal kompensieren?
- Analysten-Aktion: Herabstufung von „Outperform“ auf „Neutral“ (Robert W. Baird).
- Kursziel: Neues Ziel bei 3.900 US-Dollar festgesetzt.
- Marktreaktion: Die Aktie gab am Montag um 1,28 % nach.
- Kennzahl: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt aktuell bei circa 25,7.
Fokus auf neue Mega-Hubs
Ungeachtet der verhalteneren Analystenstimmen treibt das Management seine langfristige Infrastruktur-Strategie voran. Gestern bestätigten Berichte, dass der Bau eines neuen „Mega Hubs“ in Las Cruces, New Mexico, geplant ist. Mit einer Fläche von über 30.000 Quadratmetern ist dieser Standort deutlich größer als herkömmliche Filialen des Unternehmens.
Diese Logistikzentren sind ein zentraler Pfeiler der Strategie zur Bestandsverfügbarkeit. Ziel ist es, die Liefergeschwindigkeit für umliegende Geschäfte und gewerbliche Kunden signifikant zu erhöhen. Zudem signalisiert ein neuer Bauantrag für Cypress, Texas, dass der Ausbau der physischen Präsenz im Geschäftsjahr 2026 weiterhin eine hohe Priorität genießt.
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Bilanz zwischen Wachstum und Gewinn
Die vorsichtige Haltung der Analysten gründet primär auf dem Geschäftsbericht für das erste Quartal, der im Dezember vorgelegt wurde. Mit einem Gewinn pro Aktie (EPS) von 31,04 US-Dollar verfehlte das Unternehmen die Erwartungen von etwa 32,69 US-Dollar. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich zwar um 8,2 % auf 4,63 Milliarden US-Dollar, konnte die Sorgen über die Gewinnentwicklung jedoch nicht vollständig dämpfen.
Marktteilnehmer bewerten nun das konstante Umsatzwachstum und das aggressive Aktienrückkaufprogramm im Kontext der jüngsten Gewinnverfehlung. Die Effektivität der neuen Mega-Hubs bei der Steigerung der operativen Marge ist nun der entscheidende Faktor, um das im Branchenvergleich hohe Bewertungsniveau nachhaltig zu stützen.
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