Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » AutoZone Aktie: Kampf der Giganten!

AutoZone Aktie: Kampf der Giganten!

AutoZone-Aktie zeigt widersprüchliche Signale: Analysten sehen 15% Aufwärtspotenzial, während Top-Manager ihre Anteile massiv reduzieren und Quartalszahlen enttäuschen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 30 Analysten empfehlen AutoZone als Moderate Buy
  • CEO verkauft 97% seiner Anteile für 10 Millionen
  • Quartalsgewinn deutlich unter Erwartungen
  • Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Milliarden Dollar

Die AutoZone Aktie steckt in einem spannungsgeladenen Zwiespalt: Während Analysten mit Kaufempfehlungen und hohen Kurszielen um sich werfen, verkaufen die eigenen Top-Manager in Millionenhöhe. Gleichzeitig bleibt der institutionelle Appetit auf die Aktie ungebrochen – ein klassischer Kampf zwischen Insiderwissen und Marktoptimismus.

Analysten feuern die Kauflaune an

Die Wall Street zeigt sich weiterhin begeistert von AutoZone. Ganze 30 Analysten verfolgen den Titel und empfehlen ihn im Schnitt als „Moderate Buy“. Das durchschnittliche Kursziel von 4.547,56 Dollar verspricht ein Aufwärtspotenzial von fast 15 Prozent. Die Bandbreite reicht dabei von 3.678 bis 4.900 Dollar.

Goldman Sachs schwenkte erst Mitte November von „Neutral“ auf „Kaufen“ um und hob sein Kursziel von 4.090 auf 4.262 Dollar an. Morgan Stanley setzte bereits Ende September noch einen drauf und erhöhte auf 4.700 Dollar. Die Botschaft der Analysten ist klar: Hier liegt noch Luft nach oben.

Institutionelle Anleger mischen kräftig mit

Mit satten 92,74 Prozent hält die institutionelle Gemeinde fast die gesamte AutoZone-Aktie. Doch unter der Oberfläche brodelt es: Während Choreo LLC im zweiten Quartel kräftig reduzierte, stockte Emerald Advisers seine Position um 60 Prozent auf. Noch spektakulärer: Livforsakringsbolaget Skandia erhöhte seinen Anteil um sagenhafte 7.358,8 Prozent.

Doch warum diese Aktivität? Die großen Player positionieren sich neu – ein Zeichen für erhöhte Volatilität und unterschiedliche Einschätzungen zur Zukunft des Autoteile-Händlers.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei AutoZone?

Die harte Realität: Zahlen und Insider-Verkäufe

Die jüngsten Quartalszahlen brachten Ernüchterung: Der Gewinn je Aktie blieb mit 48,71 Dollar deutlich unter den Erwartungen von 50,52 Dollar. Auch der Umsatz von 6,24 Milliarden Dollar verfehlte knapp die Prognosen, zeigte aber immerhin ein minimales Plus von 0,6 Prozent im Jahresvergleich.

Während das Unternehmen am 8. Oktober ein weiteres Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Milliarden Dollar ankündigte, handelten die Insider genau gegenteilig:

  • CEO Philip B. Daniele verkaufte am 17. Oktober 2.533 Aktien für 10,18 Millionen Dollar – und reduzierte seinen Bestand um 97,87%
  • SVP K. Michelle Borninkhof setzte am 27. Oktober 300 Aktien für über 1,13 Millionen Dollar ab
  • Insgesamt wanderten in 90 Tagen 5.693 Aktien im Wert von 23,26 Millionen Dollar von Insider- in Anlegerhände

Kann der Aktienrückkauf die Verkäufe der Manager ausgleichen? Die Antwort könnte sich bereits am 17. Dezember bei der Hauptversammlung zeigen. Bis dahin bleibt AutoZone ein Spielball zwischen optimistischen Analysten und verkaufswilligen Insidern.

AutoZone-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue AutoZone-Analyse vom 30. November liefert die Antwort:

Die neusten AutoZone-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für AutoZone-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

AutoZone: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

AutoZone Chart

Weitere Nachrichten zu AutoZone