Die Aktie des Automobilzulieferers Autoliv steht vor einem wichtigen Stresstest. Kurz vor der Veröffentlichung der Jahres- und Quartalszahlen für 2025 signalisieren quantitative Trendmodelle eine nachlassende Dynamik. Der Titel fiel in einem Ranking aus 681 US-Aktien deutlich von Platz 184 auf Position 210 zurück. Die entscheidende Frage lautet nun: Können die anstehenden Zahlen den Schwung zurückbringen?
Die Erwartungen an die Quartalszahlen
Alle Blicke richten sich auf den 30. Januar 2026, an dem Autoliv seine Ergebnisse vorlegt. Die Markterwartungen sind konkret: Analysten rechnen mit einem Umsatz von 2,76 Milliarden US-Dollar für das vierte Quartal, was einem Wachstum von 5,3 Prozent im Vorjahresvergleich entspräche. Der erwartete Gewinn pro Aktie (EPS) liegt bei 2,86 US-Dollar. Ein positives Zeichen ist der sogenannte Earnings ESP von +3,63 Prozent, der auf eine mögliche positive Überraschung hindeutet. Diese Hoffnung wird durch die jüngste Vergangenheit gestützt, als das Unternehmen im letzten Quartal die Schätzungen um über 10 Prozent übertraf.
Fundamentale Bewertung und Analystenmeinung
Trotz des rutschigen Trends in den quantitativen Modellen halten fundamentale Analysten an einer optimistischen Einschätzung fest. Die Aktie führt ein Zacks-Rank von #2 (Buy). Die Bewertungskennzahlen könnten für Value-Investoren interessant sein: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei etwa 13, während der um das Wachstum bereinigte PEG-Ratio mit 0,87 unter dem als attraktiv geltenden Wert von 1,0 notiert. Zudem hat das Unternehmen jüngst seine Quartalsdividende leicht von 0,85 auf 0,87 US-Dollar angehoben, was eine nachhaltige Ausschüttungspolitik bei einer Payout-Ratio von 36 Prozent unterstreicht.
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Die Konsensmeinung der Wall-Street-Analysten bleibt bei „Moderate Buy“. Die durchschnittliche Kurszielvorgabe liegt bei 133 US-Dollar und zeigt damit deutliches Aufwärtspotenzial vom aktuellen Niveau. Einzelne Häuser wie Evercore ISI sind mit einem Ziel von 150 US-Dollar noch optimistischer.
Die kommende Woche bis zur Veröffentlichung der Zahlen am 30. Januar wird zeigen, ob die fundamentale Stärke des Unternehmens den kurzfristigen Trendrückgang überwiegen kann. Die Ergebnisse werden nicht nur über die Quartalsperformance, sondern auch über die künftige Kursrichtung entscheiden.
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