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Autodesk Aktie: Analysten sehen Chance

Die Investmentbank Rothschild Redburn stuft die Autodesk-Aktie nach einem Kurseinbruch auf 'Buy' hoch und betont das strukturierte Umsatzwachstum und die KI-Monetarisierung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue Kaufempfehlung nach deutlichem Kursverfall
  • Starkes Wachstum im Software-Segment 'Make'
  • Umsatzplus von 18 % im letzten Quartal
  • KI-Funktionen und BIM als zentrale Treiber

Nach einem deutlichen Kursrutsch zu Wochenbeginn hat die Investmentbank Rothschild Redburn die Aktie des Softwarekonzerns Autodesk neu mit „Buy“ bewertet. Die Analysten zeigen sich überzeugt vom langfristigen Wachstumskurs des Unternehmens. Die Aktie notierte am Freitag bei 276,02 US-Dollar.

Strukturiertes Wachstum und KI-Moneten

Die Initiation von Rothschild Redburn unterstreicht Autodesks führende Position in der Softwarebranche für Architektur, Ingenieurwesen und Bauwesen (AEC). Besonders das „Make“-Segment, das auf Software für die Bauphase fokussiert ist, wird als Wachstumstreiber hervorgehoben. Es soll mit fast 20 % pro Jahr wachsen – etwa doppelt so schnell wie das Kerngeschäft.

Der Bericht hebt zudem die starke Preissetzungsmacht und hohen Wechselkosten hervor. Regelmäßige Preiserhöhungen im mittleren einstelligen Bereich stützen ein zugrundeliegendes Umsatzwachstum von etwa 10 %. Als weitere Treiber nennt Rothschild die landesweite Einführung von Building Information Modeling (BIM) und die erfolgreiche Monetarisierung KI-gestützter Funktionen.

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Sektorrotation versus Fundamentaldaten

Der Kursrückgang um 6,1 % am Donnerstag wird einer breiteren Rotation im Technologiesektor zugeschrieben, bei der Kapital aus Wachstumswerten abgezogen wurde. Die Fundamentaldaten von Autodesk bleiben jedoch robust. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 legte der Umsatz um 18 % auf 1,85 Milliarden US-Dollar zu und übertraf die Erwartungen.

Aus technischer Sicht notiert die Aktie aktuell unter ihrem 50-Tage- (297,17 $) und 200-Tage-Durchschnitt (303,00 $). Die neue „Buy“-Einstufung deutet darauf hin, dass institutionelles Interesse an der Bewertung wieder zunimmt, nachdem der Titel von seinem 52-Wochen-Hoch bei 329,09 $ deutlich abgekühlt ist.

Blick auf die Quartalszahlen

Die nächsten wichtigen Datenpunkte für Anleger sind die Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2026, die für Ende Februar erwartet werden. Die Unternehmensführung bestätigte zuletzt eine Gewinnprognose je Aktie zwischen 10,18 und 10,25 US-Dollar für das laufende Jahr. Der Markt wird außerdem beobachten, inwieweit die beschleunigte Einführung der Autodesk Construction Cloud zur Stabilität der wiederkehrenden Erträge beiträgt.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.

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