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AT&T Aktie: Infrastrukturschub

AT&T investiert über eine Milliarde US-Dollar in 5G-Frequenzen und erhält Genehmigung zur Stilllegung veralteter Kupfernetze. Ziel sind langfristige Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Milliarden-Deal für 5G-Frequenzen abgeschlossen
  • FCC genehmigt Stilllegung alter Kupferinfrastruktur
  • Schwedischer Staatsfonds erhöht AT&T-Position deutlich
  • Nächste Quartalszahlen Ende Januar erwartet

AT&T startete den Handel heute in New York bei 23,69 US-Dollar, nachdem diese Woche zwei strategische Schritte bestätigt wurden. Der Abschluss eines rund 1,018 Mrd. US-Dollar teuren Spektrumsdeals und eine FCC-Zulassung zur Stilllegung großer Kupfernetzteile sollen Netzkapazität und Effizienz verbessern. Kann das die Kosten nachhaltig senken?

  • Spectrum-Deal: 1,018 Mrd. US-Dollar für ausgewählte Frequenzen von Array Digital Infrastructure
  • FCC-Zulassung: Stilllegung von >30 % des Kupfernetzes in 18 Bundesstaaten; rund 90.000 betroffene Kundenanschlüsse
  • Institutionelles Signal: Fjärde AP Fonden meldet +18,2 % Position auf über 2,19 Mio. Aktien

Infrastruktur und Frequenzen

Am Dienstag wurde der Kauf ausgewählter Spektrumlizenzen von Array Digital Infrastructure abgeschlossen. Die Transaktion sichert vor allem 700‑MHz‑ und 3,45‑GHz‑Lizenzen, die AT&T gezielt zur Ausweitung von 5G‑Kapazität und -Abdeckung in regionalen Märkten nutzen will.

Parallel genehmigte die FCC nach einer 31‑tägigen Frist die Stilllegung von mehr als 30 % der veralteten Kupferinfrastruktur in 18 Staaten. Betroffen sind Wire‑Center mit insgesamt etwa 90.000 Kundenanschlüssen. AT&T gibt an, derzeit rund 6 Mrd. US‑Dollar jährlich für die Wartung des Kupfernetzes aufzuwenden; durch die Umstellung auf Glasfaser und 5G‑zentrierte Modelle erwartet das Management langfristige Einsparungen bei Betriebskosten und Energieverbrauch.

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Zahlen, Bewertung und Ausblick

Institutionelle Käufer zeigen Interesse: Der schwedische Staatsfonds Fjärde AP Fonden erhöhte seine AT&T‑Bestände um 18,2 % auf mehr als 2,19 Mio. Aktien. Finanziell bleibt die Dividendenfähigkeit ein Thema für einkommensorientierte Anleger: In den ersten neun Monaten 2025 erzielte AT&T 12,4 Mrd. US‑Dollar freien Cashflow und deckte damit die Dividendenauszahlungen von 6,2 Mrd. US‑Dollar komfortabel.

Die Bewertung wirkt zurückhaltend: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei rund 7,7 (Stand heute). Der Umsatz wuchs 2025 moderat um etwa 1,7–2 %, was auf eine Stabilisierung des Kerngeschäfts hindeutet. Technisch notiert die Aktie unter den gleitenden Durchschnitten: 50‑Tage bei 24,83 US‑Dollar und 200‑Tage bei 26,66 US‑Dollar.

Der nächste Prüfstein sind die Q4‑Zahlen, die vor Handelsbeginn am 28. Januar erwartet werden. Analysten prognostizieren ein Ergebnis je Aktie von 0,54 US‑Dollar, identisch zum Vorquartal. Fällt das Ergebnis stärker aus als erwartet, dürfte das den Kurs über die 50‑Tage‑Linie treiben; bleibt es im Rahmen oder schwächer, ist eher eine Phase der Konsolidierung zu erwarten. Die nächste Dividendenauszahlung von 0,2775 US‑Dollar je Aktie ist für den 2. Februar terminiert.

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