AT&T hat das Geschäftsjahr 2025 mit starken Zahlen abgeschlossen und die eigenen Prognosen übertroffen. Mit einem massiven Fokus auf 5G und Glasfaser sowie milliardenschweren Kapitalrückzahlungen will der Telekommunikationsriese bis 2028 neues Wachstum generieren. Gelingt der Wandel zum modernen Netzbetreiber damit schneller als gedacht?
Fokus auf Glasfaser und Mobilfunk
Der Konzern profitierte im vierten Quartal 2025 maßgeblich von seinem Fokus auf konvergente Dienste – also der Kombination aus Mobilfunk und schnellem Internet. Mit einem Zuwachs von 421.000 Postpaid-Mobilfunkkunden und 283.000 neuen Glasfaser-Anschlüssen verzeichnete AT&T das stärkste Wachstum im Breitbandbereich seit einem Jahrzehnt.
Besonders die sogenannte Konvergenzrate spielt für das Management eine zentrale Rolle: Inzwischen nutzen 42 % der Glasfaser-Haushalte auch die Mobilfunkdienste des Unternehmens. Dieser Trend stützt die Strategie, Kunden durch integrierte Angebote langfristig an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig die Profitabilität zu steigern.
Milliarden für die Aktionäre
Für die kommenden Jahre hat AT&T eine umfassende Kapitalrückgabestrategie angekündigt. Zwischen 2026 und 2028 sollen mehr als 45 Milliarden US-Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner fließen. Ein neues Rückkaufprogramm über 10 Milliarden US-Dollar wurde bereits genehmigt, wobei allein im Jahr 2026 Titel im Wert von rund 8 Milliarden US-Dollar zurückerworben werden sollen.
Die finanziellen Weichen scheinen gestellt: Für das laufende Jahr 2026 erwartet das Unternehmen einen freien Cashflow von mindestens 18 Milliarden US-Dollar. Dieser Wert soll bis 2028 auf über 21 Milliarden US-Dollar steigen. Beim bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) peilt AT&T für 2026 eine Spanne zwischen 2,25 und 2,35 US-Dollar an.
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Strategische Neuausrichtung ab 2026
Um der technologischen Entwicklung Rechnung zu tragen, plant AT&T einen harten Schnitt bei veralteten Technologien. Bis 2029 sollen die alten Kupfernetz-Strukturen vollständig stillgelegt werden. Stattdessen konzentriert sich der Konzern künftig auf das neue Segment „Advanced Connectivity“, das ab dem ersten Quartal 2026 die Ergebnisse für 5G- und glasfaserbasierte Dienste bündelt.
Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen an seiner Bilanz. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA soll bis Ende 2026 auf etwa 3,0 sinken, mit einem langfristigen Ziel von 2,5. Die Börse honorierte die Entwicklung zuletzt: Trotz eines leichten Rücksetzers am heutigen Montag auf 21,92 € konnte die Aktie auf Sicht von sieben Tagen ein deutliches Plus von über 11 % verbuchen.
Am heutigen 2. Februar 2026 erfolgt zudem die Dividendenzahlung für die Stammaktien. Die nächsten detaillierten Einblicke in die operative Umsetzung der neuen Strategie werden zwischen dem 22. und 27. April 2024 mit den Ergebnissen zum ersten Quartal 2026 erwartet.
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