Atos und Palo Alto Networks haben gestern ihre Partnerschaft in Großbritannien erweitert. Medienberichten zufolge umfasst die Zusammenarbeit einen Dienst, mit dem Organisationen ihre Gefährdung durch Cyberbedrohungen bewerten und steuern können, die besonders leistungsfähige KI-Modelle ermöglichen. Die Erweiterung richtet sich damit auf den Umgang mit Risiken durch diese Modelle.
Weitere Angebote für KI und Marine
Am Montag stellte Atos außerdem die KI-Suite Atos Genesis Intelligence vor. Nach Unternehmensangaben gehört dazu Atos Codex für Anwendungen, bei denen sensible Daten verarbeitet werden oder deren Funktion für den jeweiligen Einsatz entscheidend ist. Damit umfasst die Vorstellung sowohl die übergeordnete KI-Suite als auch das darin enthaltene Angebot für diese Einsatzbereiche.
Eine weitere Produktmeldung kam am Dienstag von Eviden, der Produktmarke der Atos-Gruppe. Medienberichten zufolge brachte Eviden unter dem Namen ASTRA-LAS eine Lösung zur taktischen Entscheidungsunterstützung bei Marineeinsätzen auf den Markt.
Im Bereich Cybersicherheit teilte Tenable Holdings zudem mit, dass das Unternehmen für den Atos-Dienst zur kontinuierlichen Bewertung und Steuerung der Gefährdung durch Cyberbedrohungen ausgewählt worden sei.
Jahresziele trotz Umsatzrückgang bestätigt
Den jüngsten finanziellen Rahmen lieferte Atos am 21. Oktober: Der Konzern meldete für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 1.642 Millionen Euro. Organisch entsprach dies einem Rückgang um 2,4 Prozent.
Zugleich erklärte Atos, einen positiven Cashflow erwirtschaftet zu haben, und bestätigte seine finanziellen Ziele für 2026. Die Bestätigung erfolgte damit im Rahmen der Mitteilung, in der das Unternehmen auch den organischen Umsatzrückgang auswies. Trotz dieses Rückgangs hielt Atos an seinen Jahreszielen fest.
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