Die Formel-1-Saison 2026 steht für Aston Martin im Zeichen eines radikalen Neuanfangs. Unter der technischen Führung von Adrian Newey und mit Honda als neuem Motorenpartner soll der lang ersehnte Schritt an die Spitze gelingen. Doch erste Einblicke offenbaren erhebliche technische Baustellen, die den Erfolg des ambitionierten Projekts gefährden könnten.
Die Baustellen des Neuanfangs
Der Wechsel an der Führungsspitze ist vollzogen: Adrian Newey vereint als Managing Technical Partner und Team Principal die technische und operative Verantwortung. Diese Zentralisierung der Kompetenzen unter einem der renommiertesten Konstrukteure der Sportgeschichte gilt als strategischer Kraftakt. Doch die Realität holt das Team ein. Fahrer Lance Stroll räumte öffentlich ein, dass dem Team aktuell „nicht alle Werkzeuge“ zur Verfügung stehen, um ein Spitzenteam zu sein. Besonders der als veraltet geltende Fahrsimulator, ein zentrales Entwicklungsinstrument, bereitet Sorgen und bestätigt frühere Bedenken Neweys.
Noch kritischer könnte sich die Partnerschaft mit Honda entwickeln. Koji Watanabe, Präsident von Honda HRC, beschrieb erste Tests des neuen 350-kW-Hybrid-Antriebsstrangs für 2026 als „durchwachsen“. Zwar überzeuge das kompakte Design, doch die Zuverlässigkeit sei eine große Herausforderung. Angesichts der FIA-Homologationsfrist Ende Februar priorisiert Honda nun Stabilität über Höchstleistung – eine Strategie, die die Wettbewerbsfähigkeit des AMR26 zu Saisonbeginn beeinträchtigen könnte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Aston Martin?
Finanzieller Druck und nächste Schritte
Die Aktie steht nach einem Kursrückgang von etwa 40 Prozent in den letzten zwölf Monaten weiter unter Druck. Eine Gewinnwarnung Ende 2025, makroökonomische Widrigkeiten und spezifische Handelsbeschränkungen – wie US-Importquoten – belasten die Prognosen. Die Erwartungen an einen positiven Free Cash Flow mussten bereits nach unten korrigiert werden.
Der nächste konkrete Prüfstein für die neue Ära ist der offizielle Launch des AMR26 am 9. Februar 2026. Bereits Ende Januar könnten jedoch erste Erkenntnisse aus den privaten Vorsaisontests in Barcelona den Markt bewegen. Die finanzielle Bilanz und die offizielle Guidance für 2026 folgen am 3. März. Für Anleger bleibt die Frage, ob der technologische Neustart unter Newey die fundamentalen Herausforderungen überwiegen kann.
Aston Martin-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Aston Martin-Analyse vom 11. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Aston Martin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Aston Martin-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Aston Martin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
