Rakuten Mobile zieht sich teilweise zurück. Der strategische Partner von AST SpaceMobile hat seine Position massiv reduziert. Das belastet die Stimmung kurz vor dem wichtigen Geschäftsbericht am 11. Mai.
Rakuten reduziert Beteiligung deutlich
Rakuten verkaufte zwischen Ende April und Anfang Mai große Aktienpakete. Die Preise lagen im Schnitt zwischen 65 und 76 US-Dollar. Nach Abschluss dieser Verkäufe hält der japanische Konzern noch 5,3 Prozent der Anteile.
Zuvor hielten Rakuten-Einheiten über 31 Millionen Aktien. Der Ausstieg wiegt schwer, da Rakuten als einer der wichtigsten Unterstützer galt. Allein am 30. April stießen die Japaner 1,8 Millionen Papiere auf einen Schlag ab.
Kursverfall trotz kurzfristiger Erholung
An der Börse reagieren Marktteilnehmer empfindlich. Zwar stieg der Kurs am Mittwoch um 4,20 Prozent auf 57,00 Euro, allerdings täuscht das über den langfristigen Trend hinweg. In den vergangenen 30 Tagen brach die Aktie um fast 28 Prozent ein.
Vom 52-Wochen-Hoch bei 102,00 Euro ist der Titel weit entfernt. Analysten bewerten das Papier im Schnitt als Halteposition mit einem Kursziel von rund 75 US-Dollar. Die Folge: anhaltende Nervosität unter den Anteilseignern.
CEO verfehlt operative Meilensteine
Interne Berichte zur Vergütung schüren Zweifel an der Umsetzung. CEO Abel Avellan erhält seit 2021 kein festes Gehalt. Seine Kompensation für 2025 war vollständig an operative Ziele gekoppelt.
Ein zentrales Ziel für die Anzahl der Satelliten im Orbit verfehlte er jedoch. Diese Frist lief Ende Februar 2026 ab. In der Folge verfiel dieser Teil seiner Millionen-Prämie komplett.
Wettlauf gegen die Zeit und Konkurrenz
Immerhin gab es einen Erfolg bei den Behörden. Die US-Fernmeldebehörde FCC genehmigte den Betrieb von bis zu 248 Satelliten. Damit kann AST SpaceMobile sein Netz für herkömmliche Smartphones weiter ausbauen.
Die Konkurrenz ist allerdings bereits einen Schritt weiter. SpaceX und Amazon betreiben bereits aktive Dienste im All. AST SpaceMobile plant für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatz zwischen 150 und 200 Millionen US-Dollar.
Am 11. Mai veröffentlicht das Unternehmen neue Quartalszahlen. Dann muss das Management beweisen, dass der Zeitplan für die nächsten 45 Satellitenstarts bis Jahresende noch steht.
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