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ASML Aktie: Unter Druck vor Quartalszahlen

ASMLs Aktienkurs gerät vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen unter Druck. Analysten sind gespalten, während interne Umstrukturierungen und die Entwicklung der High-NA-Technologie im Fokus stehen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursrückgang vor Quartalszahlen am 15. April
  • Gespaltene Analystenmeinungen zur Umsatzentwicklung
  • Interne Umstrukturierung mit Stellenabbau und Streik
  • Fokus auf Auslieferung neuer High-NA-EUV-Systeme

Der 15. April rückt näher — und mit ihm wächst die Nervosität rund um ASML. Der Kurs gab gestern um 3,1 Prozent nach und rutschte dabei zeitweise unter die Marke von 1.300 Dollar. Das Umfeld ist komplizierter geworden: Analysten sind gespalten, intern läuft ein Umbau, und der Markt wartet auf Antworten.

Analysten uneins, Gegenwind von mehreren Seiten

JPMorgan hält an seiner Kaufempfehlung fest. Mizuho, Barclays und Morgan Stanley hingegen haben Ende März zurückhaltendere Töne angeschlagen und Bedenken zur Umsatzentwicklung für den Rest des Jahres geäußert. Diese Divergenz spiegelt die widersprüchliche Lage wider: Einerseits sicherte sich ASML zuletzt einen Großauftrag von SK Hynix über knapp acht Milliarden Dollar für EUV-Lithographiesysteme — ein Beleg für die langfristige Nachfrage. Andererseits drücken kurzfristige Unsicherheiten auf die Stimmung.

Intern befindet sich das Unternehmen im Umbau. Der angekündigte Stellenabbau von rund 1.700 Positionen, hauptsächlich in Technologie und IT, führte am 26. März zu einem Mitarbeiterstreik. Gleichzeitig stellt ASML in Fertigung und Kundendienst weiter ein — die Prioritäten verschieben sich in Richtung Engineering.

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Was am 15. April zählt

Für das erste Quartal hat das Management einen Umsatz zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Wie entwickelt sich die Auslieferung der neuen High-NA-EUV-Plattform EXE:5200? Und hält die Bruttomarge die angepeilte Spanne von 51 bis 53 Prozent — trotz Restrukturierung und gedämpfter Nachfrage aus China?

Die Aktie notiert aktuell unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts, bleibt aber deutlich über dem 200-Tage-Niveau. Wie das Quartal tatsächlich ausgefallen ist, zeigt sich in knapp zwei Wochen.

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Diskussion zu Asml

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.