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Symbolbild, KI-generiert

Asml Aktie: Stärke bewiesen!

Starke Nachfrage nach DRAM-Chips führt zu optimistischen Analystenprognosen für ASML. Die Quartalszahlen am 15. April sollen die Erwartungen an den Chip-Superzyklus bestätigen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Analysten heben Kursziele auf bis zu 1.600 Euro
  • Starke Nachfrage im DRAM-Segment treibt Geschäft
  • Quartalszahlen am 15. April 2026 erwartet
  • Geopolitische und regulatorische Risiken bleiben

Die großen Investmentbanken überbieten sich derzeit mit neuen Kurszielen für den niederländischen Anlagenbauer. Ein erwarteter Superzyklus bei Speicherchips sorgt für reichlich Fantasie auf dem Parkett. Während politische Risiken im Hintergrund schwelen, rückt das operative Geschäft kurz vor den nächsten Quartalszahlen wieder in den Mittelpunkt.

Verantwortlich für den jüngsten Optimismus ist vor allem die stark anziehende Nachfrage im DRAM-Segment. Hersteller wie SK Hynix rüsten massiv auf und haben sich bereits Ausrüstung im Wert von rund acht Milliarden US-Dollar bis 2027 gesichert. Analysten gehen davon aus, dass die Auslieferungen der hochkomplexen EUV-Systeme für diesen Bereich zwischen 2026 und 2028 um 60 Prozent gegenüber den Vorjahren ansteigen werden. Folgerichtig hob TD Cowen das Kursziel auf 1.600 Euro an. Auch die Bank of America bestätigte den Status als „Top Pick“ und prognostiziert bis 2030 ein jährliches Gewinnwachstum von rund 23 Prozent. Dieser fundamentale Rückenwind spiegelt sich in der jüngsten Marktbewegung wider: Mit einem gestrigen Schlusskurs von 1.206,60 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn bereits ein Plus von gut 22 Prozent.

Entspannung auf See, Gegenwind aus Washington

Neben den langfristigen Aussichten stützte zuletzt auch die Geopolitik die Stimmung. Eine zweiwöchige Waffenruhe im Nahen Osten und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus sichern wichtige Lieferketten für asiatische Großkunden wie TSMC und Samsung. Da das Unternehmen bis zu 70 Prozent seiner Umsätze in Asien generiert, ist der ungehinderte Transport von Rohstoffen wie Helium essenziell für die Produktion.

Allerdings bleibt das regulatorische Umfeld anspruchsvoll. Der in den USA diskutierte „MATCH Act“ könnte die Exportkontrollen für DUV-Systeme nach China weiter verschärfen. Da das Reich der Mitte im vergangenen Jahr noch ein Drittel der Umsätze beisteuerte, rechnen Experten von JPMorgan und Citi Research bei einer Umsetzung der Restriktionen mit einer möglichen Gewinnbelastung von bis zu zehn Prozent.

Blick auf die Quartalszahlen

Für die anstehende Bilanzvorlage positioniert sich der Markt mit klaren Erwartungen. Folgende Eckdaten stehen dabei im Fokus:

  • Termin der Veröffentlichung: 15. April 2026
  • Erwarteter Quartalsumsatz: 9,99 Milliarden US-Dollar
  • Erwarteter Gewinn pro Aktie: 7,67 US-Dollar
  • Bestätigte Jahresprognose: 34 bis 39 Milliarden Euro

Die Veröffentlichung am kommenden Mittwoch wird die erste Gelegenheit im laufenden Geschäftsjahr bieten, die optimistischen Analysten-Szenarien rund um den Chip-Superzyklus mit den tatsächlichen Auftragseingängen abzugleichen.

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Diskussion zu ASML Holding

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