Analysten der US-Bank Bernstein blicken äußerst optimistisch auf den niederländischen Ausrüster ASML. Ein neues, massiv über dem Marktkonsens liegendes Kursziel sorgt zum Wochenstart für Aufsehen. Der Grund für die Zuversicht liegt dabei nicht primär im allgemeinen KI-Hype, sondern in einer speziellen Nische: der Produktion von Speicherchips.
EUV-Systeme als Wachstumsmotor
Die Experten begründen ihre Hochstufung auf 1.971 US-Dollar mit der rasant steigenden Nachfrage nach extrem-ultravioletter (EUV) Lithographie im DRAM-Markt. Bis 2028 sollen die Auslieferungen an Hersteller dieser spezifischen Speicherchips von 18 auf 44 Anlagen pro Jahr klettern.
Diese Entwicklung stützt sich auf ein starkes Fundament aus dem vergangenen Jahr. Die EUV-Umsätze kletterten 2025 um 39 Prozent auf 13,47 Milliarden US-Dollar. Im Schlussquartal machten diese hochkomplexen Maschinen mit 8,60 Milliarden US-Dollar sogar mehr als die Hälfte des Rekordauftragseingangs aus. An der Börse spiegelt sich die solide operative Entwicklung wider. Mit einem Schlusskurs von 1.131,20 Euro am vergangenen Freitag verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Plus von gut 14 Prozent.
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Dividende steigt deutlich
Neben den operativen Erfolgen profitieren Anteilseigner von einer großzügigeren Ausschüttungspolitik. Die Quartalsdividende steigt von 1,88 auf 3,1771 US-Dollar, was einer jährlichen Rendite von etwa einem Prozent entspricht. Stichtag für die nächste Zahlung ist der 27. April.
Trotz dieses Rückenwinds agiert das Unternehmen in einem komplexen Umfeld. Während einige institutionelle Investoren wie Cox Capital ihre Positionen im vierten Quartal um knapp 30 Prozent reduzierten, bietet der gewaltige Auftragsbestand von 45,06 Milliarden US-Dollar ein massives Polster. Dieses Volumen sichert den Konzern auch gegen geopolitische Risiken ab, zumal das viel diskutierte China-Geschäft im vergangenen Jahr 29,1 Prozent der Erlöse ausmachte.
Das Management hält trotz globaler Handelsspannungen an seinen langfristigen Zielen fest und peilt bis 2030 einen Jahresumsatz zwischen 44 und 60 Milliarden Euro an. Die aktuelle Einschätzung von Bernstein unterstreicht dieses Vertrauen. Mit dem neuen Ziel von 1.971 US-Dollar positionieren sich die Analysten nun deutlich über dem breiten Marktkonsens, der aktuell bei lediglich 1.469 US-Dollar liegt.
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