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ASML Aktie: Rückkaufprogramm im Zeitplan

ASML setzt sein Aktienrückkaufprogramm fort und profitiert von einer bis mindestens 2030 prognostizierten globalen Chipknappheit, die die Nachfrage nach seinen Schlüsseltechnologien antreibt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rückkauf eigener Aktien für 125 Millionen Euro
  • Globale Chipknappheit hält bis 2030 an
  • Technologischer Durchbruch bei EUV-Lichtquellen
  • Umsatzwachstum von 15 Prozent im Vorjahr

Der niederländische Ausrüster ASML setzt sein im Januar angekündigtes Aktienrückkaufprogramm konsequent um. Während das Unternehmen in nur einer Woche eigene Papiere für rund 125 Millionen Euro vom Markt nimmt, zeichnet sich in der Halbleiterindustrie ein gewaltiger Engpass ab. Neue Prognosen deuten darauf hin, dass die weltweite Chip-Knappheit noch bis mindestens 2030 anhalten wird – ein Szenario, das die Anlagen von ASML unverzichtbarer denn je macht.

Zwischen dem 9. und 13. März 2026 erwarb der Konzern insgesamt 106.684 eigene Aktien. Die Käufe verteilten sich über fünf Handelstage zu unterschiedlichen Durchschnittspreisen, wobei der höchste gezahlte Preis am 10. März bei knapp 1.197 Euro lag. Angesichts eines Kurszuwachses von knapp 77 Prozent auf Jahressicht investiert das Management bei einem aktuellen Kursniveau von 1.185 Euro auf einer historisch hohen Bewertung in das eigene Unternehmen.

Wafer-Defizit bis 2030 erwartet

Die finanziellen Spielräume für diese Kapitalmaßnahmen liefert ein starkes operatives Geschäft. Im abgelaufenen Jahr 2025 kletterte der Umsatz um gut 15 Prozent auf 32,67 Milliarden Euro. Gleichzeitig profitiert ASML von einem massiven strukturellen Ungleichgewicht auf dem Weltmarkt.

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Auf der NVIDIA GTC-Konferenz am Montag prognostizierte der Vorsitzende der SK Group, Chey Tae-won, dass der globale Mangel an Speicherchips bis mindestens zum Ende des Jahrzehnts andauern wird. Branchenexperten gehen von einem Angebotsdefizit bei Wafern von über 20 Prozent aus. Verantwortlich dafür sind vor allem die langen Vorlaufzeiten in der Industrie, da der Bau neuer Halbleiter-Produktionsstätten in der Regel vier bis fünf Jahre in Anspruch nimmt.

Technologische Aufrüstung

Genau an diesem Flaschenhals setzt ASML als Schlüssellieferant an. Die extrem ultravioletten (EUV) Lithografie-Systeme der Niederländer sind zwingend erforderlich, um den Durchsatz in den Chipfabriken zu erhöhen. Um der anhaltenden Nachfrage der Chiphersteller gerecht zu werden, treibt der Konzern die Leistungsfähigkeit seiner Maschinen weiter voran.

Erst im Februar meldete das Unternehmen einen technischen Durchbruch bei der EUV-Lichtquellenleistung auf 1.000 Watt. Mit dieser Aufrüstung peilt ASML das konkrete Ziel an, die Wafer-Verarbeitungskapazität seiner Anlagen bis zum Ende des Jahrzehnts um 50 Prozent zu steigern.

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