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ASML Aktie: High-NA-Ära beginnt

ASML beginnt die Auslieferung seiner neuesten High-NA-EUV-Chipmaschinen, während geopolitische Spannungen und US-Zölle den Aktienkurs vor den Quartalszahlen belasten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Auslieferung der ersten High-NA-EUV-Maschinen gestartet
  • Geopolitische Sorgen drücken den Aktienkurs
  • Volle Auftragsbücher mit 38,8 Milliarden Euro
  • Quartalszahlen am 15. April 2026 erwartet

Während ASML technologisch den nächsten großen Schritt macht, zeigt sich die Börse nervös. Der Auslieferungsstart der neuesten, 400 Millionen US-Dollar teuren Chipmaschinen markiert den Beginn einer neuen Produktionsära. Gleichzeitig drücken geopolitische Sorgen den Kurs kurz vor den anstehenden Quartalszahlen.

Der 400-Millionen-Dollar-Meilenstein

Das belgische Forschungszentrum imec hat kürzlich das fortschrittlichste Lithografiesystem der Welt erhalten. Die sogenannte High-NA-EUV-Maschine von ASML soll die Entwicklung von noch kleineren, leistungsstärkeren KI-Chips vorantreiben. Dieser Schritt ist kein Einzelfall. Auch Großkunden wie Intel und SK Hynix rüsten ihre Fabriken bereits mit diesen Anlagen aus.

Laut ASML-Chef Christophe Fouquet dürfte die Massenproduktion mit der neuen Technologie in den Jahren 2027 und 2028 anlaufen. Die Maschinen ermöglichen Strukturen, die bis zu 66 Prozent kleiner sind, was die Halbleiter schneller und energieeffizienter macht.

Geopolitik bremst den Kurs

Trotz dieser fundamentalen Fortschritte geriet das Papier zuletzt unter Druck. Am 2. April verzeichnete der Titel einen Rückgang von über drei Prozent und fiel zeitweise unter die Marke von 1.300 US-Dollar. Verantwortlich für diese Schwäche sind vor allem politische Störfeuer.

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Berichte über neue US-Zölle belasten die globale Halbleiter-Lieferkette. Hinzu kommen die anhaltenden niederländischen Exportkontrollen für fortschrittliche Maschinen nach China. Diese Einschränkungen sorgen weiterhin für Unsicherheit bei den künftigen Einnahmen im asiatischen Raum. Das Management nutzt die aktuellen Marktschwankungen derweil für Zukäufe und setzt das laufende Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 12 Milliarden Euro fort.

Volle Auftragsbücher vor den Zahlen

An der grundsätzlichen Nachfrage mangelt es nicht. ASML beendete das vergangene Jahr mit einem Auftragsbestand von 38,8 Milliarden Euro. Die entscheidende Metrik für die nahe Zukunft ist daher die Geschwindigkeit, mit der diese Bestellungen in ausgelieferte Systeme und damit in Umsatz umgewandelt werden.

Am 15. April wird das Unternehmen seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorlegen. Neben den reinen Umsatzzahlen werden Investoren dabei besonders auf die Auftragseingänge und die Aussagen des Managements zur Investitionsbereitschaft der Kunden achten. Für das Gesamtjahr peilt ASML weiterhin einen Nettoumsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von über 50 Prozent an.

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