Heute blickt die gesamte Halbleiterbranche nach Veldhoven. ASML legt seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Die Erwartungen an den Ausrüster sind gigantisch. Anleger erhoffen sich ein klares Signal für eine höhere Jahresprognose. Der anhaltende Boom bei Künstlicher Intelligenz befeuert diese Fantasie.
Hohe Erwartungen treffen auf Rekordkurs
Seit Jahresbeginn kletterte der Kurs bereits um gut 30 Prozent. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 1.285,20 Euro notiert das Papier nur hauchdünn unter seinem 52-Wochen-Hoch. Der Markt rechnet für das abgelaufene Quartal mit einem Umsatz zwischen 8,5 und 8,7 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie soll um rund zehn Prozent auf 6,60 Euro steigen. Die Bruttomarge peilt das Management bei 51 bis 53 Prozent an.
China-Lücke und KI-Milliarden
Ein zentrales Thema des Berichts ist die geografische Umsatzverteilung. Schärfere Exportkontrollen bremsen das Geschäft mit China massiv. Der Umsatzanteil der Volksrepublik dürfte von 33 Prozent im Vorjahr auf etwa 20 Prozent fallen.
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Parallel dazu füllen riesige KI-Investitionen diese Lücke mühelos. SK Hynix investiert bis 2027 rund acht Milliarden US-Dollar in ASML-Anlagen. Samsung platziert Bestellungen im Wert von bis zu fünf Milliarden US-Dollar. Auch Branchenprimus TSMC stockt seine Investitionen für 2026 um mindestens ein Viertel auf.
Hohe Volatilität voraus
Technologisch steht die Einführung der neuen High-NA-EUV-Systeme im Mittelpunkt. Diese Maschinen fertigen die nächste Generation von Hochleistungschips für moderne KI-Prozessoren. Der Optionsmarkt rechnet nach der Veröffentlichung mit heftigen Kursausschlägen. Händler preisen eine Bewegung von etwa sechs Prozent ein. Das KGV für 2027 liegt bereits bei 40. Analysten sehen daher Risiken in möglichen Lieferengpässen oder weiteren US-Sanktionen.
Die Wahrheit liegt um 07:00 Uhr auf dem Tisch. Am Nachmittag um 15:00 Uhr stellen sich CEO Christophe Fouquet und CFO Roger Dassen den Fragen der Investoren. Fällt die Prognoseanhebung aus, droht der hoch bewerteten Aktie ein schneller Rücksetzer. Liefert ASML hingegen die erhofften KI-Aufträge, steht der Weg zu neuen Allzeithochs offen.
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