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ASML Aktie: China-Geschäft belastet

ASML erwartet für 2026 einen geringeren Umsatzanteil aus China, was zu deutlichen Kursverlusten führte. Langfristig setzt der Halbleiterausrüster weiter auf Wachstum durch die KI-Revolution.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatzanteil aus China sinkt auf rund 20 Prozent
  • Kursverluste nach Gewinnmitnahmen und Prognose
  • KI als langfristiger Wachstumstreiber benannt
  • Neue High-NA-EUV-Maschinen starten Serienproduktion

ASML, der niederländische Weltmarktführer für Chip-Fertigungsanlagen, musste am Donnerstag deutliche Kursverluste hinnehmen. Zwischenzeitlich sackte die Aktie um über 4 Prozent ab. Verantwortlich für den Rücksetzer: Die Aussicht auf ein schrumpfendes China-Geschäft in diesem Jahr.

China-Anteil sinkt auf Normalmaß

Das Management des Halbleiter-Ausrüsters hat seine Erwartungen für den chinesischen Markt konkretisiert – und die fallen nüchterner aus als erhofft. Für 2026 rechnet ASML damit, dass China nur noch rund 20 Prozent zum Gesamtumsatz beisteuern wird. Ein spürbarer Rückgang gegenüber 2025, als das Unternehmen noch von der Abarbeitung umfangreicher Auftragsbestände profitierte, bevor verschärfte Exportkontrollen griffen.

Die Normalisierung des China-Geschäfts zwingt Investoren nun, ihre kurzfristigen Wachstumsannahmen nach unten zu korrigieren. Zudem nutzten einige Marktteilnehmer die Gelegenheit zur Gewinnmitnahme, nachdem die Aktie auf dem Weg ins Jahr 2026 kräftig zugelegt hatte.

KI als langfristiger Treiber

Trotz der Ernüchterung bei den kurzfristigen Aussichten bekräftigt ASML seine strategische Ausrichtung. Im Geschäftsbericht 2025, veröffentlicht am 24. Februar, stellt das Unternehmen Künstliche Intelligenz klar in den Mittelpunkt der langfristigen Nachfrage. Die KI-Revolution soll über mehrere Jahre hinweg für robustes Wachstum sorgen.

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Gleichzeitig meldete ASML einen wichtigen technologischen Meilenstein: Die nächste Generation seiner High-NA-EUV-Lithographiemaschinen ist bereit für die Massenproduktion. Diese Anlagen sind entscheidend für die Herstellung leistungsfähigerer Chips, wie sie für KI-Anwendungen und Hochleistungsrechner benötigt werden. Ein leitender Manager bezeichnete den Schritt als bedeutenden Fortschritt für die gesamte Chipindustrie.

Darüber hinaus hat ASML einen Durchbruch bei der EUV-Lichtquelle erzielt: Mit einer Leistung von 1.000 Watt soll die Wafer-Verarbeitungsgeschwindigkeit bis Ende des Jahrzehnts um bis zu 50 Prozent gesteigert werden können. Das unterstreicht ASMLs zentrale Rolle in der Weiterentwicklung moderner Halbleiterfertigung.

Der Rücksetzer spiegelt die kurzfristige Anpassung wider, während die technologischen Fortschritte die Grundlage für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren legen. Anleger bewerten nun, wie schnell die KI-Nachfrage das nachlassende China-Geschäft kompensieren kann.

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