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ASML Aktie: Analysten vs. Großinvestoren

Während Analysten die Technologieführerschaft von ASML betonen und auf Wachstum setzen, zeigen institutionelle Investoren mit bärischen Optionstrades taktische Vorsicht. Die Quartalszahlen Ende Januar gelten als entscheidender Test.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • UBS bekräftigt Kaufempfehlung für den Chipausrüster
  • Institutionelle Anleger positionieren sich defensiv im Optionsmarkt
  • Bärische Großtransaktionen überwiegen bei Whale-Trades
  • Quartalszahlen am 28. Januar als wichtiger Indikator

Die ASML-Aktie zeigt am Montag ein Bild der Widersprüche. Während Analysten optimistisch bleiben und die Technologieführerschaft des niederländischen Chipausrüsters betonen, positionieren sich institutionelle Großinvestoren merklich defensiv. Diese Divergenz wirft die Frage auf: Wird hier nach der starken Rally Vorsicht zur richtigen Strategie?

Analysten setzen auf Wachstum

UBS bekräftigte am Montag ihre Kaufempfehlung für ASML und unterstrich damit das Vertrauen in den Weltmarktführer für Lithografiesysteme. Auch der Bristlemoon Global Fund verweist auf eine erfolgreiche Investmentthese. Bernstein sieht für die Jahre 2026 und 2027 erhebliches Aufwärtspotenzial bei der Nachfrage nach Halbleiterausrüstung – ein positives Signal für ASML, dessen EUV-Maschinen für die Fertigung modernster Chips unverzichtbar sind.

Unterstützung kommt zudem aus Asien: Der wichtige Kunde TSMC verzeichnete Kursgewinne, nachdem Spekulationen über ein mögliches Handelsabkommen zwischen den USA und Taiwan aufkamen. TSMC hatte erst kürzlich neue Rekordhochs erreicht.

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Defensive Positionierung bei Großinvestoren

Die Datenlage zeichnet jedoch ein anderes Bild. Laut Benzinga wurden am Montag 65 Großtransaktionen im Optionsmarkt registriert. Die Auffälligkeit: 50 Prozent dieser „Whale“-Trades waren bärisch ausgerichtet, nur 33 Prozent bullish. Institutionelle Anleger und vermögende Investoren scheinen sich gegen kurzfristige Volatilität abzusichern – ein deutliches Zeichen für taktische Vorsicht nach der starken Kursrally.

Der breitere US-Markt belastete zusätzlich: Die Nasdaq-Futures fielen um 0,87 Prozent, auch wegen Berichten über Ermittlungen des Justizministeriums im Zusammenhang mit dem Fed-Vorsitzenden. Die in den USA gelisteten ASML-Aktien gaben im frühen Handel 0,85 Prozent nach.

Quartalszahlen als Lackmustest

Am 28. Januar steht die Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025 sowie der Ergebnisse für das vierte Quartal an. Der Markt wird vor allem auf die Prognose für 2026, den Auftragsbestand für EUV-Systeme und die Nachfragesituation in China achten. Diese Zahlen dürften zeigen, ob die hohe Bewertung der Aktie gerechtfertigt ist – und ob die langfristige KI-getriebene Chipnachfrage die kurzfristigen Positionierungen der Großinvestoren widerlegt.

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