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Symbolbild, KI-generiert

ASML Aktie: Acht-Milliarden-Coup!

Der niederländische Chipanlagenbauer ASML erhält einen Großauftrag im Wert von acht Milliarden US-Dollar von SK Hynix für KI-Chips. Die Quartalszahlen werden zeigen, wie effizient der hohe Auftragsbestand umgesetzt wird.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • SK Hynix bestellt EUV-Anlagen für KI-Speicherchips
  • Auftrag mildert Sorgen um rückläufiges China-Geschäft
  • Aktienkurs legt seit Jahresbeginn über 25 Prozent zu
  • Fokus liegt auf Umwandlung des Auftragsbestands in Umsatz

Für den niederländischen Chipanlagenbauer ASML brechen entscheidende Tage an. Während der Markt auf die anstehenden Quartalszahlen blickt, liefert ein massiver Großauftrag aus Südkorea ein starkes Signal für die anhaltende KI-Nachfrage. Der Fokus der Anleger verschiebt sich damit von geopolitischen Sorgen hin zur nackten Auftragslage.

Südkorea federt China-Rückgang ab

Ein wesentlicher Treiber für den aktuellen Optimismus ist eine gewaltige Bestellung von SK Hynix. Der Speicherchip-Hersteller ordert EUV-Anlagen im Wert von rund acht Milliarden US-Dollar, die bis Ende 2027 geliefert werden sollen. Diese Kapazitäten fließen direkt in die Produktion von Speicherchips für Künstliche Intelligenz.

Gleichzeitig lindert dieser Deal eine konkrete Sorge der Investoren. Er zeigt, dass südkoreanische Kunden in die Bresche springen, während sich das zuletzt starke China-Geschäft im laufenden Jahr voraussichtlich auf einen Umsatzanteil von 20 Prozent normalisieren wird. Die Vorfreude auf die weitere Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch im Kurs wider: Seit Jahresbeginn hat der Titel bereits gut 26 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 1.253,60 Euro.

Der Blick auf die Umwandlungsrate

Ob diese fundamentale Stärke auch im ersten Quartal 2026 anhält, wird sich in wenigen Tagen zeigen. Das Management stellte zuletzt einen Umsatz zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro in Aussicht. Wichtiger als der reine Erlös dürfte für den Markt jedoch die Umwandlungsrate sein. ASML sitzt auf einem Auftragsbestand von fast 39 Milliarden Euro. Anleger wollen sehen, wie effizient das Unternehmen diese Bestellungen in ausgelieferte Systeme und damit in bare Münze verwandeln kann.

Technologisch treibt der Konzern parallel die nächste Generation voran. Das belgische Forschungszentrum imec hat kürzlich das weltweit modernste High-NA-EUV-System in Betrieb genommen. Die Massenproduktion mit diesen Maschinen soll ab 2027 anlaufen.

Neben den Quartalszahlen stehen im April weitere wichtige Termine für Aktionäre im Kalender:
* 15. April: Veröffentlichung der Q1-Ergebnisse
* 22. April: Hauptversammlung mit geplanter Wahl des neuen Technikchefs Marco Pieters
* 24. April: Geplante Ausschüttung der Bardividende von 2,70 Euro

Der Optionsmarkt preist für den Tag der Quartalszahlen bereits eine mögliche Kursschwankung von rund fünf Prozent ein. Je nachdem, ob ASML das obere oder untere Ende seiner eigenen Prognose erreicht, wird dies die Richtung für die kommenden Monate vorgeben. Langfristig bleibt der Kurs ohnehin klar definiert: Bis 2030 peilt das Unternehmen einen Jahresumsatz von bis zu 60 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von bis zu 60 Prozent an.

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Diskussion zu ASML Holding

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