Doppelte Dividende, aber tiefrote Vorzeichen an der Börse. Die Aktionäre von Ascom haben auf der Generalversammlung in Zug eine Ausschüttung von 0,20 CHF je Aktie beschlossen. Am heutigen Freitag handelt das Papier ex Dividende und gehört zu den schwächsten Werten im SPI.
Kursminus übersteigt Dividendenwert
Die Ausschüttung markiert eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Beim aktuellen Kurs von 5,18 CHF verliert die Aktie rund sieben Prozent an Wert. Damit fällt der Rückgang fast doppelt so hoch aus wie der reine Dividendenabschlag von 0,20 CHF.
Das Unternehmen blickt auf ein Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 292,1 Millionen CHF zurück. Der Gewinn pro Aktie belief sich dabei auf 0,43 CHF. Marktbeobachter taxieren den aktuellen Börsenwert des Spezialisten für Kommunikationslösungen auf rund 205 Millionen CHF.
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Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrats
Parallel zur Dividendenentscheidung vollzog das Kontrollgremium einen personellen Umbruch. Laurent Dubois übernimmt das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. Er folgt auf Valentin Chapero Rueda, der nach zehnjähriger Zugehörigkeit aus dem Rat ausscheidet.
Die restlichen Mitglieder des Aufsichtsorgans erhielten von der Versammlung das Vertrauen für ein weiteres Jahr. Dubois gehört dem Verwaltungsrat bereits seit 2020 an und soll nun die strategische Ausrichtung steuern. Analysten stufen den Titel im Durchschnitt weiterhin mit „Aufstocken“ ein.
Nach der personellen Neusortierung richtet sich das Augenmerk auf die kommenden operativen Schritte der Führungsebene. Die neue Strategie unter der Leitung von Dubois wird zeigen, ob das Unternehmen an die Dynamik des Vorjahres anknüpfen kann.
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