Aroundtown nutzt die Kursdelle für weitere Aktienrückkäufe. Zwischen dem 8. und 12. Juni sammelte der Immobilienkonzern 940.107 eigene Anteile ein. Das Ziel: den Wert für Aktionäre in einem volatilen Umfeld stabilisieren.
Details zum Rückkauf
Die Käufe erfolgten zu einem Durchschnittspreis von 2,2438 Euro. Der Konzern nutzte dafür verschiedene Handelsplätze wie Xetra und CBOE Europe. Diese Transaktionen gehören zu einem Programm, das bereits seit Januar läuft.
Ein Blick auf die Details zeigt die Verteilung der Käufe. Allein am 8. Juni erwarb Aroundtown 445.000 Aktien. Den Abschluss der Berichtswoche bildete der 11. Juni. Hier kaufte das Unternehmen weitere 447.598 Papiere ein.
Portfolio-Wandel und Marktlage
An der Börse zeigt die Maßnahme Wirkung. Aktuell notiert das Papier bei 2,36 Euro. Das entspricht einem Plus von 0,85 Prozent zum Vortag. Innerhalb der letzten sieben Tage legte der Kurs um 6,4 Prozent zu.
Allerdings bleibt der Abstand zu alten Höchstständen groß. Der Wert liegt weiterhin 15 Prozent unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von 2,78 Euro. Das 52-Wochen-Hoch bei 3,49 Euro bleibt vorerst außer Reichweite.
Parallel dazu baut das Management das Portfolio um. Der Fokus liegt auf einer Mixed-Use-Strategie. In Städten wie Berlin oder München wandelt der Konzern Büros in Serviced Apartments um.
Die Aktie hat sich damit vorerst stabilisiert. Mit dem aktuellen Niveau notiert Aroundtown knapp zehn Prozent über dem Jahrestief von 2,15 Euro.
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