Arm Holdings steht vor einer Woche der Wahrheit. Nach einer Kursrallye von über 80 Prozent seit Jahresbeginn muss der Chipdesigner nun beweisen, dass die fundamentale Entwicklung mit der rasanten Bewertung Schritt hält.
Fokus auf Cloud und KI-Agenten
In der kommenden Woche veröffentlicht Arm die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Umsatz von 1,53 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie wird in einer Spanne von 0,56 bis 0,59 US-Dollar erwartet.
Ein wesentlicher Treiber bleibt das Lizenzgeschäft. Die Einnahmen aus Royalties stiegen zuletzt im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 737 Millionen US-Dollar. Indes treibt das Management die Expansion in den Bereich der „Agentic AI“ voran.
Mit dem neuen Analyse-Toolkit „Arm Performix“ will das Unternehmen die Effizienz von KI-Anwendungen in der Cloud optimieren. Schwergewichte wie Microsoft, SAP und MongoDB unterstützen das Projekt bereits. Erste Tests ergaben eine Leistungssteigerung von zehn Prozent bei Cloud-Datenbanken.
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Hohe Bewertung sorgt für Diskussionen
Die ambitionierte Strategie spiegelt sich deutlich im Aktienkurs wider. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 100 ist das Unternehmen jedoch deutlich teurer bewertet als viele Branchenkollegen. Parallel dazu hat der Fertiger TSMC seine restliche Beteiligung von rund 1,1 Millionen Arm-Aktien verkauft.
Analystenhäuser wie Wells Fargo und Mizuho bleiben dennoch optimistisch. Sie rufen Kursziele zwischen 220 und 230 US-Dollar auf. Die Experten setzen darauf, dass Arm durch die KI-Architekturen weitere Marktanteile von der klassischen x86-Konkurrenz gewinnen kann.
Am Freitag legte die Aktie um knapp vier Prozent auf 179,60 Euro zu. Damit liegt das Papier seit Jahresbeginn rund 83 Prozent im Plus. Die anstehenden Quartalszahlen werden klären, ob die Pläne für eigene KI-Chips die aktuelle Marktkapitalisierung langfristig stützen können.
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