Arm und ECARX haben am Montag eine unverbindliche Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung leistungsfähiger KI-Rechenplattformen unterzeichnet. Nach Angaben von ECARX wollen die Unternehmen Anwendungen für die Mobilität und weitere Branchen untersuchen. Vorgesehen sind gemeinsame Forschung, Produktdefinition und technische Entwicklungsarbeit.
Gemeinsame Entwicklung bleibt unverbindlich
Die geplante Zusammenarbeit umfasst Architektur und Software sowie Sicherheit und Cybersicherheit. Arm und ECARX wollen dabei gemeinsam erkunden, wie sich entsprechende Plattformen entwickeln lassen. Die Vereinbarung beschreibt damit geplante Entwicklungsfelder; sie ist ausdrücklich nicht bindend.
Auch für den Einsatz seiner Prozessoren in der Cloud hat Arm eine Zusammenarbeit angekündigt. Oracle erklärte am 28. Oktober, die Arm AGI CPU im Herbst 2027 über Oracle Cloud Infrastructure anbieten zu wollen. Nach Angaben von Arm erweitert das Vorhaben die Zusammenarbeit auf Cloud-Anwendungen und Arbeitslasten für agentische KI.
Neue Methode für den Leistungsvergleich
Am 28. Oktober stellte Arm außerdem eine Methode zur Bewertung der CPU-Leistung bei agentischen KI-Anwendungen vor. Fujitsu, Meta und OpenAI unterstützen den Ansatz. Arm veröffentlichte dazu Ergebnisse eines Leistungsvergleichs seiner AGI CPU mit AMD EPYC 9755.
Laut Arm überprüfte Signal65 die Ergebnisse unabhängig. Über sieben Arbeitslasten hinweg erreichte die AGI CPU im Mittel eine modellierte Leistung je Rack vom 1,99-Fachen des Vergleichsprozessors.
Das Börsenumfeld belastete Arm am Freitag dennoch: Medienberichten zufolge gerieten die Papiere im Zuge eines breiten Ausverkaufs im Halbleitersektor unter Druck. Als Auslöser nannte der Bericht Intels schwachen Quartalsausblick, nicht eine operative Ankündigung von Arm. Heute legt die Arm-Aktie vorbörslich um 1,2% zu.
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