Rekordumsätze und ein Gewinnplus reichen an der Börse nicht immer aus. Arista Networks liefert zwar historische Bestwerte. Die Sorge vor Engpässen und schrumpfenden Margen drückt den Kurs massiv ins Minus.
KI-Boom treibt das Wachstum
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 35,1 Prozent auf 2,71 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte auf 0,87 US-Dollar. Damit übertraf der Netzwerkspezialist die Erwartungen der Analysten deutlich.
Parallel dazu treibt der KI-Boom die Nachfrage nach Ethernet-Technologien voran. Inzwischen nutzen über 100 Kunden die schnellen 800G-Verbindungen. Der Trend geht weg von InfiniBand-Strukturen hin zu Ethernet-basierten Architekturen für KI-Anwendungen.
Margendruck und Lieferketten-Sorgen
Trotz der starken operativen Entwicklung reagiert der Markt nervös. Die Aktie verliert im heutigen Handel knapp zehn Prozent und notiert bei 131,14 Euro. Damit entfernt sich das Papier weiter von seinem April-Hoch bei 151,80 Euro.
Ein Grund für die Skepsis ist der Ausblick auf die Profitabilität. Für das zweite Quartal stellt das Management eine operative Marge zwischen 46 und 47 Prozent in Aussicht. Dieser Wert liegt unter dem Niveau des Vorjahres.
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Hinzu kommen anhaltende Probleme in der Lieferkette. Engpässe bei Wafern, Speicherchips und Optik dürften laut Unternehmensführung noch ein bis zwei Jahre anhalten. Die Kaufverpflichtungen stiegen deshalb auf 8,9 Milliarden US-Dollar.
Hohe Ziele für das Gesamtjahr
Arista reagiert mit neuen Produkten auf die Anforderungen großer Rechenzentren. Die Plattform „Universal AI Spine“ und flüssigkeitsgekühlte Optik-Lösungen sollen die Effizienz steigern. Das Unternehmen rechnet im laufenden Jahr mit einem Umsatz von 11,5 Milliarden US-Dollar.
Das entspricht einem Wachstum von rund 28 Prozent. Allein das dedizierte KI-Segment soll dazu 3,5 Milliarden US-Dollar beitragen. Analysten von JPMorgan und BNP Paribas passten ihre Kursziele an, bewerten die langfristigen Aussichten aber weiterhin positiv.
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