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Symbolbild, KI-generiert

Arise Windpower: 125-MW-Speicher an Luxcara verkauft

Arise Windpower hält erste Hauptversammlung nach dem Delisting und der Übernahme durch den norwegischen Aneo-Konzern ab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erste Hauptversammlung nach Börsenrückzug
  • Aneo-Konzern hält Mehrheit der Anteile
  • Verkauf eines Batteriespeicherprojekts in Finnland
  • Fokus auf Onshore-Wind, Solar und Speicher

Arise Windpower tritt heute zu seiner Hauptversammlung an. Für ein Unternehmen, das seit dem Delisting nicht mehr an der Börse in Stockholm gehandelt wird, hat dieser Termin vor allem einen Zweck: Er markiert die neue Phase unter Kontrolle des norwegischen Aneo-Konzerns.

Der Rückzug vom Parkett erfolgte Ende Januar nach einem öffentlichen Übernahmeangebot. Aneo Bidco 1 AB, eine Tochter von Aneo, hatte zuvor mehr als 90 Prozent der Aktien und Stimmrechte eingesammelt. Seitdem ist Arise aus dem öffentlichen Handel verschwunden. Operativ bleibt der Konzern aber aktiv.

Ein Wind- und Speicherentwickler bleibt in Bewegung

Arise deckt die gesamte Wertschöpfung ab. Das Unternehmen entwickelt Projekte, baut Anlagen und verwaltet anschließend die Produktion von erneuerbarem Strom. Der Schwerpunkt liegt auf Onshore-Wind, Solar und Batteriespeichern.

Genau dort zeigt sich weiter Bewegung im Portfolio. Im Februar verkaufte die Tochter Pohjan Voima Oy ein fertig entwickeltes Batteriespeicherprojekt mit 125 Megawatt im finnischen Keminmaa an den Asset Manager Luxcara.

Der Schritt passt zum Geschäftsmodell. Arise treibt neue Projekte voran, trennt sich aber auch von Assets, wenn der Zeitpunkt strategisch passt. So bleibt Kapital für weitere Vorhaben im Markt für saubere Energie verfügbar.

Weit verzweigtes Projektportfolio

Das Unternehmen hält Projekte in Schweden, Norwegen, Finnland, Großbritannien und Deutschland. Hinzu kommt ein Portfolio im Asset Management in Schweden, Norwegen und Finnland.

Für Aktionäre ist die heutige Versammlung vor allem deshalb relevant, weil sie den formalen Rahmen für die Zeit nach dem Börsenabschied setzt. Das operative Bild bleibt dagegen klar: Arise bleibt Entwickler und Betreiber im Markt für erneuerbare Energien, nur ohne den Tickerplatz in Stockholm.

Die nächsten Weichen stellt das Unternehmen nun unter Aneos Eigentümerschaft. Dabei dürfte es um Strategie, Governance und die weitere Rolle von Arise im Ausbau der Energiewende gehen.

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