Am 14. Januar 2026 trennten sich gleich drei Top-Manager von Ares Commercial Real Estate (NYSE:ACRE) von Aktien ihres Unternehmens. CEO Bryan Patrick Donohoe verkaufte 21.761 Aktien für insgesamt 107.229 Dollar, CFO Jeffrey Michael Gonzales veräußerte 6.218 Papiere im Wert von 30.639 Dollar und General Counsel Anton Feingold gab 7.606 Anteile für 37.479 Dollar ab. Alle Transaktionen erfolgten zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 4,93 Dollar pro Aktie.
Steuerliche Gründe oder fehlendes Vertrauen?
Die offiziellen Unterlagen geben bei allen drei Verkäufen an, dass die Transaktionen zur Deckung von Steuerverpflichtungen im Zusammenhang mit der Gewährung von Aktien dienten. Dennoch bleiben die Manager weiterhin substanziell am Unternehmen beteiligt: Donohoe hält nach dem Verkauf noch 250.197 Aktien, Gonzales 88.533 und Feingold 92.754 Anteile – jeweils inklusive gewährter Restricted Stock Units.
Der aktuelle Kurs von 5,09 Dollar liegt leicht über dem Verkaufspreis der Insider. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 281 Millionen Dollar wirft die Aktie eine beachtliche Dividendenrendite von 11,79 Prozent ab. Das Unternehmen zahlt bereits seit 14 Jahren ununterbrochen Dividenden an seine Aktionäre.
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Starke Quartalszahlen als Lichtblick
Die jüngsten Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2025 überraschten positiv: Mit einem Gewinn je Aktie von 0,10 Dollar übertraf Ares Commercial Real Estate die Analystenschätzung von 0,0036 Dollar deutlich. Auch beim Umsatz lag das Unternehmen mit 14,11 Millionen Dollar klar über den erwarteten 11,03 Millionen Dollar.
Am 18. Dezember 2025 stockte das Unternehmen zudem seine Kreditlinie mit Wells Fargo von 450 Millionen auf 600 Millionen Dollar auf. An der Vereinbarung sind die Tochtergesellschaften ACRC Lender W LLC und ACRC Warehouse Holdings LLC beteiligt. Für die Erhöhung zahlte Ares Commercial Real Estate eine entsprechende Gebühr.
Trotz der soliden operativen Entwicklung bleibt das Unternehmen mit einem negativen Ergebnis je Aktie von -0,14 Dollar über die letzten zwölf Monate in der Verlustzone. Analysten bewerten die Aktie dennoch als unterbewertet.
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