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Ardelyx Aktie: Insider verkaufen

Drei Ardelyx-Insider haben Aktien verkauft, um Steuerverpflichtungen zu erfüllen. Trotz des Kursrückgangs bleiben Analysten optimistisch und sehen Potenzial durch ein neues Patent.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Drei Top-Manager verkaufen Aktien für Steuerzahlungen
  • Aktienkurs verliert fast 15 Prozent in einer Woche
  • Analysten halten an Kaufempfehlungen fest
  • Neues Patent könnte Exklusivität bis 2042 sichern

Gleich drei Führungskräfte von Ardelyx haben am 20. Februar 2026 Aktien des Biotech-Unternehmens verkauft. CFO Susan Hohenleitner trennte sich von 2.033 Anteilen im Wert von 11.886 Dollar, Chief Business Officer Mike Kelliher veräußerte 9.695 Papiere für insgesamt 56.099 Dollar und Personalchef Brady James Parker gab 2.543 Aktien für 14.867 Dollar ab. Die Verkaufspreise lagen zwischen 5,71 und 5,87 Dollar.

Alle drei Transaktionen dienten laut den Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC ausschließlich dazu, anfallende Steuern im Zusammenhang mit der Freigabe von Restricted Stock Units zu begleichen. Nach den Verkäufen halten Hohenleitner 230.533 Aktien, Kelliher 364.666 Anteile und Parker 262.912 Papiere direkt.

Kurs unter Druck

Die Ardelyx-Aktie notiert aktuell bei 5,75 Dollar und hat damit innerhalb der vergangenen Woche knapp 15 Prozent an Wert verloren. Die Marktkapitalisierung beträgt derzeit 1,42 Milliarden Dollar. Analysten von InvestingPro stufen den Titel auf dem aktuellen Niveau als unterbewertet ein. Zudem verfüge das Unternehmen über ausreichend liquide Mittel, um kurzfristige Verbindlichkeiten zu decken.

Optimistische Analystenstimmen trotz Kursrückgang

Trotz der jüngsten Kursschwäche zeigen sich mehrere Investmentbanken bullish für Ardelyx. H.C. Wainwright hat das Kursziel auf 18 Dollar angehoben und bekräftigt eine Kaufempfehlung. Raymond James hält an einer Strong-Buy-Bewertung mit einem Kursziel von 19 Dollar fest. Auch Piper Sandler bewertet die Aktie mit Overweight und betont das Wachstumspotenzial des Produkts Ibsrela.

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Der Optimismus der Analysten gründet unter anderem auf einem neuen Patent des US-Patent- und Markenamts für die Wirkstoffformulierung von Tenapanor, dem Hauptbestandteil der beiden Medikamente Ibsrela und Xphozah. Das Patent könnte die Exklusivität bis 2042 verlängern und dem Unternehmen damit langfristig planbare Einnahmen sichern.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat Ardelyx seine Umsatzprognose bestätigt: Bei Ibsrela rechnet das Management mit Erlösen zwischen 410 und 430 Millionen Dollar, bei Xphozah mit 110 bis 120 Millionen Dollar. Zudem läuft eine Phase-3-Studie für Ibsrela zur Behandlung chronischer idiopathischer Verstopfung bei Erwachsenen – rund 700 Patienten sollen daran teilnehmen.

Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch das indische Pharmaunternehmen Zydus Life kursieren weiterhin am Markt, wurden aber von keiner Seite offiziell bestätigt.

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