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Symbolbild, KI-generiert

ArcelorMittal: XCarb-Liefervertrag mit Amazon

ArcelorMittal digitalisiert Stahlwerke mit AWS und liefert CO2-armen Stahl für Amazon-Rechenzentren. Aktie profitiert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umfassende Kooperation mit Amazon Web Services
  • KI und Cloud für moderne Stahlproduktion
  • Lieferung von grünem Stahl an Amazon
  • Aktienkurs legt binnen Jahresfrist stark zu

ArcelorMittal digitalisiert seine Stahlwerke. Der Konzern schließt dafür eine umfassende Partnerschaft mit Amazon Web Services (AWS). Im Fokus stehen künstliche Intelligenz und Cloud-Computing. Damit will das Unternehmen seine Produktion weltweit modernisieren.

Stahlproduktion trifft auf Cloud-KI

Die Kooperation soll die industrielle Effizienz steigern. ArcelorMittal nutzt künftig digitale Zwillinge seiner Anlagen. Diese virtuellen Abbilder ermöglichen eine vorausschauende Wartung der Maschinen. Parallel dazu erkennt eine KI-gestützte Bildverarbeitung Fehler in der Qualitätskontrolle automatisch.

AWS startet parallel dazu ein spezielles Schulungsprogramm für die Mitarbeiter. Die Verbindung von Betriebstechnik und Informationstechnik gilt als entscheidender Schritt. Das Management strebt sicherere und nachhaltigere Fertigungsumgebungen an.

Grüner Stahl für Rechenzentren

Die Allianz geht über reine Software hinaus. ArcelorMittal liefert künftig CO2-armen Stahl der Marke XCarb an Amazon. Das Material wird für den Bau neuer AWS-Rechenzentren in Europa und Großbritannien genutzt. Der Liefervertrag läuft über mehrere Jahre.

Amazon verfolgt das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu arbeiten. Für ArcelorMittal bedeutet der Deal einen festen Abnehmer in einem wachsenden Markt. Dennoch kämpft die Branche mit hohen Energiekosten und Verzögerungen bei grünen Großprojekten.

Aktie im Aufwind

An der Börse spiegelt sich der Optimismus wider. Die Aktie legte innerhalb von zwölf Monaten um 107,7 Prozent zu. Aktuell notiert das Papier bei 55,50 Euro. Damit hält sich der Kurs knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt von 54,86 Euro.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit 46,2 im neutralen Bereich. Im kommenden Monat folgen die neuen Quartalszahlen. Dann stehen die Auswirkungen der hohen industriellen Energiekosten im Fokus der Analysten.

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