ArcelorMittal justiert seine Strategie an mehreren Fronten. Der Stahlkonzern baut die Führung seiner wichtigen Indien-Sparte um. Parallel dazu passt das Management die kurzfristigen Klimaziele an die Realität der laufenden Investitionsprojekte an.
Personalwechsel im indischen Joint Venture
Im indischen Joint Venture AM/NS India übernimmt Nobuo Okochi im Juli 2026 die Finanzen. Er bringt vier Jahrzehnte Erfahrung vom Partner Nippon Steel mit. Sein Vorgänger Amit Harlalka rückt derweil zum CEO auf. Gemeinsam treiben sie den Ausbau der Kapazitäten in Hazira und Andhra Pradesh voran.
Fokus auf Dünkirchen bremst Klimaziele
Bei der Dekarbonisierung schaltet der Konzern einen Gang zurück. Das Ziel für die CO2-Reduktion bis 2030 liegt nun bei zehn Prozent. ArcelorMittal will zuerst das Projekt in Dünkirchen beenden. In das dortige Werk fließen rund 1,3 Milliarden Euro.
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Das Unternehmen plant jährliche Investitionen von bis zu fünf Milliarden US-Dollar. Seit 2018 sank der absolute Emissionsausstoß bereits um fast die Hälfte. Indes warten Anleger auf die Quartalszahlen der nächsten Tage. Analysten achten dabei vor allem auf die Produktion in Nordamerika.
Die Aktie steht unter Druck. In der letzten Woche sank der Kurs um rund sieben Prozent auf 48,76 Euro. Mit einem RSI von 19,2 gilt das Papier technisch als massiv überverkauft. Die langfristige Bilanz bleibt mit einem Plus von 86 Prozent innerhalb eines Jahres dennoch stark.
Die kommenden Ergebnisse werden zeigen, wie die Verkäufe in Rumänien die Kasse füllen. Auch die Kooperationen für kohlenstoffarmen Baustahl könnten die künftige Marge stützen.
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