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Symbolbild, KI-generiert

Arafura: 500 Tonnen für Traxys USA

Arafura Rare Earths sichert sich mit Traxys ein Lieferabkommen für Seltene Erden in die USA und stärkt damit die westliche Lieferkette.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Jährlich 500 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid
  • Zusätzlich 7,5 Tonnen Dysprosium-Terbium-Oxid
  • Fünfjährige Laufzeit mit Verlängerungsoption
  • Rohstoffe fließen in US-Project Vault

Die USA wollen sich bei kritischen Mineralien unabhängiger von China machen. Arafura Rare Earths liefert dafür nun einen wichtigen Baustein. Das australische Bergbauunternehmen hat ein verbindliches Lieferabkommen mit Traxys North America geschlossen.

Der Vertrag umfasst zwei begehrte Rohstoffe. Arafura liefert jährlich 500 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid. Hinzu kommen 7,5 Tonnen Dysprosium-Terbium-Oxid. Die anfängliche Laufzeit ist auf fünf Jahre angesetzt.

Beide Seiten können den Vertrag um zwei Jahre verlängern. Die Partner rechnen in US-Dollar ab. Die Preise orientieren sich an globalen Marktindizes. Traxys speist die Oxide direkt in die US-Lieferkette ein. Das Ziel: Die heimische Produktion in den Bereichen Auto, Rüstung und Technologie stärken.

Strategische Reserve für die USA

Die Rohstoffe könnten auch in das Project Vault der US-Export-Import-Bank fließen. Dieses Programm dient als strategischer Puffer gegen plötzliche Lieferengpässe. Für Arafura ist es bereits der zweite große Deal mit Traxys. Schon im März 2025 vereinbarten die Australier eine Lieferung nach Europa. Damals ging es um bis zu 300 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid pro Jahr.

Letzte Hürden vor dem Baustart

Der neue Vertrag gilt allerdings nur unter einer Bedingung. Arafura muss die endgültige Investitionsentscheidung für das Nolans-Projekt treffen. Die geplante Anlage im Northern Territory soll Erz direkt zu Oxid verarbeiten. Das macht sie zu einer Seltenheit außerhalb Chinas.

Die Finanzierung nimmt derweil konkrete Formen an. Die australische National Reconstruction Fund Corporation sagte kürzlich 200 Millionen Dollar zu. Parallel dazu schließt das Management die Eigenkapitalplanung ab. Auch vor Ort laufen die Vorbereitungen. Arafura hat bereits ein Wohncamp für die Bauarbeiter gekauft und sich mit den lokalen Landpächtern geeinigt. Fällt die finale Investitionsentscheidung positiv aus, können die Bagger in Australien sofort anrollen.

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