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AppLovin Aktie: Technischer Ausverkauf

Die AppLovin-Aktie erleidet einen deutlichen Kursrutsch, nachdem sie eine wichtige technische Unterstützung verlor. Hintergrund sind Gewinnmitnahmen nach der starken Performance im Vorjahr und Insiderverkäufe.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurs stürzt nach Bruch des 50-Tage-Durchschnitts ab
  • Stark erhöhtes Handelsvolumen signalisiert Verkaufsdruck
  • Gewinnmitnahmen nach Verdopplung im Jahr 2025
  • Fundamentale Geschäftszahlen bleiben weiterhin robust

Der Start ins Jahr 2026 verlief für AppLovin alles andere als rund. Am Freitag brach die Aktie um 8,2 Prozent ein und fiel auf 618 Dollar – der schlechteste Handelstag seit Monaten. Auslöser war das Durchbrechen einer wichtigen technischen Unterstützungsmarke, während Investoren verstärkt Gewinne aus Growth-Werten mitnahmen.

Technische Marke bricht

Besonders kritisch: Die Aktie rutschte unter ihren 50-Tage-Durchschnitt, der zuvor mehrfach als Unterstützung gedient hatte. Dieses Signal setzte algorithmische Verkaufsprogramme und Stop-Loss-Orders in Gang, die den Kurs zusätzlich belasteten. Das Handelsvolumen lag mit über 5,5 Millionen Aktien deutlich über dem üblichen Niveau von rund 3,2 Millionen Stück.

Marktbeobachter sprechen von einer „Neujahrsneuordnung“ in den Depots. Nach der starken Performance im Jahr 2025 – die Aktie hatte sich mehr als verdoppelt – sichern viele Investoren nun Gewinne. Erschwerend wirkt, dass Führungskräfte des Unternehmens, darunter der Chief Technology Officer, in den vergangenen Monaten größere Aktienpakete verkauft haben.

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Fundamentale Stärke bleibt intakt

Trotz des Kursrückgangs von rund 17 Prozent seit dem Dezember-Hoch bleiben die operativen Kennzahlen robust. Im dritten Quartal 2025 steigerte AppLovin den Umsatz um 68 Prozent auf 1,41 Milliarden Dollar, getrieben durch die KI-gestützte Werbeplattform AXON. Die Expansion in neue Bereiche wie E-Commerce-Werbung eröffnet zusätzliche Wachstumschancen.

Die aktuelle Korrektur spiegelt die Skepsis gegenüber hoch bewerteten Software-Titeln wider. Nachdem die psychologisch wichtige Marke von 640 Dollar gerissen wurde, sucht die Aktie nun nach einem neuen Boden. Entscheidend wird, ob sich das Niveau um 600 Dollar als tragfähige Unterstützung erweist.

Der Blick richtet sich auf den Quartalsbericht für das vierte Quartal, der Anfang 2026 erwartet wird. Investoren werden genau prüfen, ob das Software-Geschäft weiterhin hohe Margen liefert und die neuen Werbesegmente Traktion gewinnen.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.