Trotz überragender Quartalszahlen gerät der Highflyer unter Druck. Während das operative Geschäft brummt, macht sich an der Wall Street zunehmend Nervosität breit. Der Grund: Neue KI-Tools von Google könnten die Wettbewerbsposition der Werbeplattform gefährden.
Angst vor Google drückt den Kurs
Zum Wochenauftakt nach dem US-Feiertag zeigten sich die Papiere schwächer als der breite Technologiesektor und verloren 3,6 Prozent auf 376,38 US-Dollar. Marktbeobachter führen den Verkaufsdruck primär auf die Sorge vor einer sogenannten „KI-Disruption“ zurück. Im Fokus stehen dabei neue KI-Werkzeuge der großen Tech-Konkurrenten, insbesondere die aktualisierten Genie-Modelle von Google. Investoren befürchten, dass diese Technologien die Kern-Werbemaschine von Applovin angreifen könnten.
Operative Stärke als Gegenpol
Dabei steht das Unternehmen fundamental so stark da wie selten zuvor. Nach dem strategischen Wandel zum reinen Software-Plattform-Anbieter – besiegelt durch den Verkauf der Gaming-Studios an Tripledot Studios im Sommer 2025 – lieferte Applovin am 11. Februar beeindruckende Zahlen für das vierte Quartal.
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- Umsatzsprung: Der Erlös kletterte im Jahresvergleich um 66 Prozent auf 1,66 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Konsensschätzungen von 1,61 Milliarden US-Dollar deutlich.
- Gewinnstärke: Mit einem Gewinn pro Aktie von 3,24 US-Dollar schlug das Unternehmen die Analystenprognosen (2,89 US-Dollar) klar.
- Effizienz: Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei bemerkenswerten 84 Prozent, was die Effizienz der KI-gestützten Axon-Plattform unterstreicht.
Ausblick und Strategie
Die aktuelle Marktbewertung gleicht einem Tauziehen zwischen den realen operativen Erfolgen und den spekulativen Risiken durch die dynamische KI-Entwicklung. Das Management treibt unterdessen die Expansion in neue Bereiche wie E-Commerce und Connected TV (CTV) voran und setzt dabei auf dieselbe Machine-Learning-Technologie, die das Wachstum 2025 befeuerte.
Für das laufende erste Quartal 2026 stellt Applovin einen Umsatz zwischen 1,75 und 1,78 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Diese Prognose signalisiert, dass das Unternehmen ungeachtet der aktuellen Kurskorrektur vom 52-Wochen-Hoch weiterhin von einem sequenziellen Wachstum im Softwaregeschäft ausgeht.
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