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Applovin Aktie: 700 Dollar im Visier!

Benchmark erhöht Kursziel für Applovin auf 700 Dollar nach starken Quartalszahlen, während Führungskräfte Aktien im Millionenwert veräußern und Short-Interest Spannung erzeugt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursziel von Benchmark auf 700 Dollar angehoben
  • CEO und CTO verkaufen Aktien im Millionenbereich
  • Adjusted EBITDA steigt um 79 Prozent
  • Hohes Short-Interest von 5,5 Prozent

Applovin zeigt sich in einem nervösen Marktumfeld erstaunlich stabil. Die Aktie des Ad-Tech-Spezialisten knackte am Freitag beinahe die magische 600-Dollar-Marke – und Analysten sehen noch deutlich mehr Potenzial. Benchmark hob das Kursziel sogar auf saftige 700 Dollar an. Doch während die Zahlen glänzen, werfen Insider-Verkäufe in Millionenhöhe Fragen auf: Wie weit kann die Rally noch gehen?

Analyst pusht Kursziel auf 700 Dollar

Die jüngste Einschätzung von Benchmark-Analyst Mike Hickey sorgt für Aufsehen: Er bestätigte sein „Buy“-Rating und schraubte das Kursziel von 640 auf 700 Dollar hoch. Der Grund: Die überragenden Quartalszahlen von Applovin haben selbst optimistische Erwartungen übertroffen.

Die Kennzahlen sprechen eine klare Sprache:
* Adjusted EBITDA explodierte um 79 Prozent auf rund 1,16 Milliarden Dollar
* EBITDA-Marge erreichte beeindruckende 82 Prozent
* Free Cash Flow lag bei starken 1,05 Milliarden Dollar

Besonders die KI-gestützte AXON-2-Engine gilt als Wachstumstreiber. Sie optimiert Werbekampagnen in Echtzeit und verschafft Applovin einen technologischen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern. UBS sieht sogar Potenzial bis 840 Dollar – ein Signal, dass die Konsensmeinung klar bullish bleibt.

CEO verkauft für 2 Millionen Dollar

Doch mitten in der Euphorie kommt Sand ins Getriebe: CEO Arash Adam Foroughi trennte sich am 21. November von 4.069 Aktien im Wert von etwa 2,02 Millionen Dollar. Noch größer fiel der Verkauf von CTO Vasily Shikin aus, der 27.143 Papiere für rund 14,8 Millionen Dollar abstieß.

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Zwar sind solche Transaktionen bei Führungskräften üblich – für Liquidität oder Steuerplanung. Doch das Timing wirft Fragen auf: Warum verkaufen Insider ausgerechnet jetzt, wo die Aktie auf Rekordjagd ist? Immerhin halten beide weiterhin erhebliche Positionen. Foroughi besitzt nach dem Verkauf noch rund 2,99 Millionen Aktien – ein Zeichen, dass das Vertrauen grundsätzlich intakt bleibt.

Short Squeeze könnte zünden

Technisch bleibt es spannend. Mit 16,14 Millionen leerverkauften Aktien – etwa 5,5 Prozent des Streubesitzes – schwebt über Applovin ein erhebliches Short-Interest. Sollte die 600-Dollar-Marke nachhaltig geknackt werden, könnte eine Deckungswelle einsetzen. Short Seller müssten ihre Positionen glattstellen und die Aktie zurückkaufen – was den Kurs zusätzlich befeuern würde.

Die Chartlage unterstützt dieses Szenario: Die Aktie notiert deutlich über ihren gleitenden Durchschnitten. Der Rücksetzer am Freitag wurde umgehend gekauft, die Aktie schloss nahe dem Tageshoch. Anleger scheinen jede Schwäche als Einstiegschance zu betrachten.

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