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Applied Materials Aktie: Auf Rekordkurs

Die Aktie von Applied Materials erreicht ein 52-Wochen-Hoch, angetrieben durch Analystenaufwertungen und das starke Wachstum im KI-Hardware-Bereich, insbesondere bei High-Bandwidth Memory.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Mehrere Analysten erhöhen Ratings und Kursziele
  • HBM-Umsatz soll auf drei Milliarden Dollar verdoppelt werden
  • Aktie notiert auf einem 52-Wochen-Hoch
  • Dividende wird seit acht Jahren kontinuierlich erhöht

Applied Materials zieht derzeit deutlich an – getragen von einer Welle von Analystenaufwertungen und wachsender Nachfrage nach KI‑Hardware. Vor allem das starke Wachstum im High‑Bandwidth‑Memory‑Bereich und klare Ausblicke des Managements geben Investoren Rückenwind. Wie nachhaltig ist dieser Schwung?

Analysten befeuern den Aufschwung

Mehrere Investmentbanken haben zuletzt ihre Einstufungen und Kursziele für Applied Materials deutlich nach oben genommen. Barclays, KeyBanc, B. Riley, Wells Fargo, Stifel, TD Cowen und RBC hoben Ratings oder Kursziele an, einige deutlich (bis zu 380 USD). Diese Konsolidierung positiver Einschätzungen stärkt die Markterwartung und erklärt einen Teil der Rallye.

Die Aktie notierte heute bei 281,20 € und erreichte damit ein 52‑Wochen‑Hoch; über 12 Monate liegt die Performance bei rund +55 %.

AI und HBM als Wachstumstreiber

Ein zentraler Wachstumshebel ist das High‑Bandwidth‑Memory‑(HBM)‑Geschäft: Applied Materials setzte in FY2025 rund 1,5 Mrd. USD damit um und peilt eine Verdopplung auf 3 Mrd. USD an. Das Unternehmen profitiert damit direkt von der steigenden Nachfrage nach GPUs und fortgeschrittenen Packaging‑Lösungen für Rechenzentren.

Weitere Treiber sind der Technologiewechsel hin zu fortgeschritteneren Nodes (z. B. 2 nm) und steigende Speicherpreise. Zusammengenommen schaffen diese Faktoren ein günstiges Umfeld für spezialisierte Fertigungswerkzeuge, die Applied Materials liefert.

Finanzen, Dividende und Ausblick

Operativ zeigt Applied Materials Robustheit: Im letzten Quartal lagen die Umsätze bei 6,80 Mrd. USD und damit leicht über den Erwartungen von 6,68 Mrd. USD; das EPS war 2,17 USD. Für Q1 FY2026 gibt das Management eine EPS‑Spanne von 1,98 bis 2,38 USD an; Analysten erwarten für das laufende Fiskaljahr ein EPS von 9,38 USD.

Das Unternehmen zahlt weiterhin Dividenden (quartalsweise 0,46 USD) und erhöht diese seit acht Jahren in Folge. Zahlungstermin und Stichtag sind konkret benannt: Auszahlung am 12. März 2026, Stichtag 19. Februar 2026. Auffällig ist außerdem eine jüngere Insider‑Verkaufsaktivität von rund 8.609 Aktien (ca. 2,04 Mio. USD) bei einem institutionellen Besitzanteil von etwa 80,56 %.

Wesentliche Beobachtungspunkte für die weitere Kursentwicklung sind:
– Fortschritt bei der Verdopplung des HBM‑Umsatzes auf 3 Mrd. USD.
– Anhaltende Nachfrage nach GPUs und Investments in fortgeschrittene Fertigungsnodes.
– Quartalszahlen im Rahmen oder über der vorgegebenen Q1‑Guidance.

Fazit: Die Kombination aus Branchenaufschwung, konkretem HBM‑Wachstumsplan und breit abgestützter Analysten‑Zuversicht erklärt den aktuellen Kursanstieg. Ob Applied Materials den Momentum‑Vorteil behauptet, hängt nun maßgeblich von der Umsetzung des HBM‑Ausbaus, der Nachfrageentwicklung im GPU‑Segment und den kommenden Quartalszahlen ab.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.