Apple hat die Produktion seines Vision Pro Headsets faktisch eingestellt. Luxshare, der Fertigungspartner, stoppte die Herstellung bereits 2025. Im vierten Quartal wurden gerade einmal 45.000 Einheiten ausgeliefert – ein Einbruch von 88 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig hat Apple die Werbeausgaben für das Gerät in den USA und Großbritannien um über 95 Prozent gekürzt.
Teurer Flop statt Zukunftsvision
Der Preis von 3.499 Dollar und ergonomische Schwächen erwiesen sich als unüberwindbare Hürden für die Massenakzeptanz. Was als Einstieg in eine neue Produktkategorie gedacht war, entpuppt sich als kostspielige Fehlinvestition. Die Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von 390.000 verkauften Einheiten im ersten Jahr auf 45.000 im vierten Quartal 2025 – der Markt hat das Produkt abgelehnt.
Die Kernfrage lautet nun: Wie stark belastet dieser Rückschlag das Momentum der Aktie?
Analysten sehen begrenztes Potenzial
Raymond James nahm am 2. Januar die Coverage mit „Market Perform“ wieder auf. Analyst Srini Pajjuri begründet die neutrale Haltung mit der aktuellen Bewertung: Ein KGV von 36,42 bei einer Marktkapitalisierung von 4,02 Billionen Dollar lässt wenig Spielraum nach oben.
Zwar läuft der iPhone 17-Zyklus solide – die Aktie legte in den vergangenen sechs Monaten über 32 Prozent zu. Doch diese Entwicklung ist bereits im Kurs eingepreist. Die installierte Basis von 2,4 Milliarden Geräten sorgt für Stabilität, rechtfertigt aus Sicht der Analysten aber keine weitere Kurssteigerung auf dem aktuellen Niveau.
Verzögerung beim iPhone 18?
Hinzu kommen Berichte über eine mögliche Verschiebung der Standard-iPhone-18-Modelle bis ins Frühjahr 2027. Als Grund werden Produktionsschwierigkeiten mit neuen Display- und Kameratechnologien genannt. Eine solche Abweichung vom üblichen Jahresrhythmus könnte die Umsatzplanung für 2026 durcheinanderbringen.
Die wichtigsten Eckdaten zur aktuellen Lage:
- Rekordumsatz von 416 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2025
- Services-Sparte erreichte 28,75 Milliarden Dollar Umsatz im letzten Quartal
- Bruttomarge im Services-Segment bei rund 75 Prozent
- Konsensschätzung für Q1 2026: 138,25 Milliarden Dollar Umsatz (+11% YoY)
Gemischte Signale von Großinvestoren
Das institutionelle Bild ist uneindeutig. Während Andrew Hill Investment Advisors seine Position im dritten Quartal um 260,8 Prozent aufstockte, reduzierte Berkshire Hathaway seinen Anteil zuletzt deutlich. Auch GLOBALT Investments LLC verringerte seine Beteiligung um 3,7 Prozent.
Am 29. Januar folgen die Quartalszahlen. Der Markt erwartet einen Gewinn je Aktie zwischen 2,65 und 2,67 Dollar. Entscheidend wird der Ausblick des Managements auf das laufende Jahr – insbesondere zur Roadmap der Hardware-Launches und zur Profitabilität der Services-Sparte.
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