Die Apple-Aktie steht unter Druck. Während Privatanleger massiv verkaufen und Analysten ihre Kursziele senken, rückt der entscheidende Termin näher: Am Mittwoch, 29. Januar, legt der iPhone-Konzern seine Quartalszahlen vor. Die Erwartungen sind hoch – doch die Stimmung ist angespannt.
Privatanleger kehren Apple den Rücken
Seit Juli 2025 haben Privatanleger Apple-Aktien im Wert von netto vier Milliarden US-Dollar abgestoßen. Das zeigen aktuelle Daten von J.P. Morgan. Damit ist Apple der einzige Wert aus dem Kreis der „Magnificent 7“, der Kapitalabflüsse verzeichnet. Nvidia zog im gleichen Zeitraum 15 Milliarden Dollar an, Tesla sechs Milliarden.
Die Ursache: Viele Investoren setzen auf reine KI-Infrastruktur-Werte. Apple dagegen gilt als zu wenig direkt am KI-Boom beteiligt. Symbolisch dafür steht, dass Nvidia den Konzern inzwischen als größten Kunden des Chipfertiger TSMC abgelöst hat.
Parallel dazu senkte Citigroup das Kursziel von 330 auf 315 US-Dollar. Die Begründung: steigende Kosten für Speicherchips, die trotz erwarteter starker Nachfrage nach dem iPhone 17 die Margen belasten könnten. Das Rating „Buy“ behielt die Bank allerdings bei.
Institutionelle Investoren bleiben gespalten
Während UBS mit einem Kursziel von 280 Dollar neutral gestimmt ist, verteidigt Goldman Sachs die Aktie mit einem Ziel von 320 Dollar. Der Kursrückgang von rund fünf Prozent seit Jahresbeginn wird dort als Kaufgelegenheit gewertet. Der Konsens der Analysten liegt aktuell bei etwa 281 Dollar – was einem Aufwärtspotenzial von rund 13 Prozent entspricht.
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Die Fundamentaldaten sprechen weiterhin für Apple: 2025 beendete der Konzern das Jahr als weltweiter Marktführer im Smartphone-Geschäft mit 20 Prozent Marktanteil. Zudem arbeitet Apple an einem fortschrittlicheren KI-Chatbot als Siri-Ersatz, intern „Campos“ genannt, der möglicherweise auf Google-Gemini-Technologie basiert. Auch ein faltbares iPhone für Ende 2026 oder 2027 wird von der Lieferkette kolportiert.
Mittwoch ist Zahltag
Die Wall Street erwartet für das erste Quartal 2026 einen Umsatz zwischen 136,7 und 139,2 Milliarden Dollar – ein Plus von 10 bis 12 Prozent zum Vorjahr. Das wäre ein neuer Rekord, deutlich über den 124,3 Milliarden aus Q1 2025. Der Gewinn je Aktie wird bei 2,67 Dollar gesehen.
Entscheidend wird nicht nur die Performance im abgelaufenen Quartal sein, sondern vor allem der Ausblick. Positive Signale zur KI-Integration und zum Dienstleistungsgeschäft könnten die Verkaufswelle stoppen. Schwache Prognosen dagegen dürften den Abwärtsdruck verstärken – insbesondere angesichts der aktuell zurückhaltenden Stimmung bei Privatanlegern.
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