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Apple Aktie: Strategiewechsel beim iPhone

Apple ändert offenbar seine langjährige Hardware-Strategie. Neben immer teureren Premium-Modellen rückt nun das Einstiegssegment in den Fokus, um in Schwellenländern Marktanteile zu gewinnen. Gleichzeitig deuten Berichte aus der Lieferkette auf den baldigen Start eines faltbaren iPhones hin.

Neues Preismodell und Hardware-Pläne

Analysten von Bernstein beobachten eine deutliche Ausweitung der Preisspannen beim Technologiekonzern. Während die „Pro“- und „Ultra“-Modelle teurer werden, um gestiegene Komponentenkosten aufzufangen, sollen günstigere Einstiegsgeräte das Volumen in aufstrebenden Märkten ankurbeln. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Versuch, die Nutzerbasis zu vergrößern. Eine breitere Hardware-Verbreitung stützt letztlich die Einnahmen aus dem margenstarken Service-Geschäft.

Parallel zum neuen Preismodell konkretisieren sich die Pläne für eine Erweiterung des Portfolios. Recherchen der Bank of America in der asiatischen Lieferkette deuten auf ein faltbares iPhone im Buch-Design hin. Erste Produktionsschätzungen gehen von 10 bis 20 Millionen Einheiten aus. Die kolportierten technischen Spezifikationen weichen dabei von aktuellen Premium-Modellen ab:

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  • Innendisplay von 7,7 bis 7,8 Zoll
  • Gehäusedicke im gefalteten Zustand unter 10 Millimeter
  • Nutzung von Touch ID
  • Verzicht auf einen physischen SIM-Karten-Slot

Öffnung der KI-Schnittstellen

Auch auf der Software-Seite vollzieht sich ein Wandel. Seit dem gestrigen Samstag ist die Exklusivität bisheriger KI-Modelle beendet. Apple öffnet die Siri-Schnittstelle für externe Assistenten wie Gemini und Claude. Das Ziel dieser Öffnung ist finanzieller Natur: Der Konzern plant, die Abonnements für diese Drittanbieter-Dienste über den hauseigenen App Store abzuwickeln und so direkt an der KI-Nutzung mitzuverdienen.

An der Börse spiegeln sich diese strategischen Weichenstellungen derzeit noch nicht in steigenden Kursen wider. Die Aktie ging am Freitag bei 215,30 Euro aus dem Handel und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Minus von 6,84 Prozent. Für Investoren rückt nun das Geschäftsjahr 2026 in den Mittelpunkt. Die konkrete Messgröße für den Erfolg der neuen Strategie wird die Entwicklung der Bruttomargen sein, sobald das breitere Hardware-Portfolio und die externen KI-Modelle vollständig im Markt integriert sind.

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