Apple hat die Zweifel der Wall Street eindrucksvoll widerlegt. Statt der befürchteten Schwäche in China meldet der Konzern dort ein massives Comeback und das beste Quartal der Unternehmensgeschichte. Getrieben vom Erfolg des iPhone 17 übertraf der Tech-Gigant sämtliche Gewinn- und Umsatzprognosen deutlich und sendet ein starkes Signal an den Gesamtmarkt.
China als Wachstumsmotor
Das Überraschungsmoment lag eindeutig im Reich der Mitte. Während viele Marktbeobachter im Vorfeld skeptisch auf die starke lokale Konkurrenz blickten, steigerte Apple den Umsatz in China um beachtliche 38 Prozent auf 25,53 Milliarden US-Dollar. Laut Unternehmensangaben gab es eine Rekordzahl an Nutzern, die von anderen Marken zum iPhone wechselten („Upgrader“).
Diese Dynamik trieb auch die Konzernbilanz auf neue Höchststände. Der Gesamtumsatz kletterte im abgelaufenen ersten Fiskalquartal um 16 Prozent auf 143,8 Milliarden US-Dollar, während der Gewinn pro Aktie um 19 Prozent auf 2,84 US-Dollar zulegte. Beide Werte lagen deutlich über den Konsensschätzungen der Analysten.
iPhone 17 und Services dominieren
Verantwortlich für den Erfolg war primär die Hardware-Sparte. Das iPhone-Geschäft wuchs um 23 Prozent auf über 85 Milliarden US-Dollar, was die hohe Nachfrage nach den im September eingeführten Modellen der 17er-Serie unterstreicht. Auch die Service-Sparte, die Abo-Dienste und Lizenzeinnahmen bündelt, setzte ihren Wachstumskurs mit einem Plus von 14 Prozent fort. Die installierte Basis aktiver Geräte überstieg weltweit die Marke von 2,5 Milliarden.
Nicht alle Segmente konnten jedoch glänzen. Während die iPad-Erlöse leicht zulegten, musste Apple bei den Mac-Computern einen Umsatzrückgang von 7 Prozent hinnehmen, womit die Erwartungen in diesem Bereich verfehlt wurden. Auch die Sparte für Wearables und Zubehör verzeichnete ein leichtes Minus.
Die wichtigsten Zahlen im Überblick:
- Gesamtumsatz: 143,8 Mrd. USD (+16 % zum Vorjahr)
- Gewinn je Aktie: 2,84 USD (+19 % zum Vorjahr)
- iPhone-Umsatz: 85,27 Mrd. USD (+23 % zum Vorjahr)
- China-Umsatz: 25,53 Mrd. USD (+38 % zum Vorjahr)
Ausblick schlägt Erwartungen
Für das laufende Quartal zeigt sich Finanzchef Luca Maestri optimistisch. Apple stellt ein Umsatzwachstum zwischen 13 und 16 Prozent in Aussicht, was einer Spanne von etwa 107,8 bis 110,7 Milliarden US-Dollar entspricht. Dieser Ausblick liegt spürbar über den Prognosen der Analysten, die im Schnitt mit weniger gerechnet hatten.
Dennoch gibt es operative Herausforderungen. Das Management warnte vor Lieferengpässen beim iPhone, bedingt durch Kapazitätsgrenzen bei der Fertigung moderner Chips und Preisschwankungen bei Speicherkomponenten.
Die Aktie reagierte bereits auf die Nachrichtenlage, notiert mit einem Schlusskurs von 257,82 US-Dollar am Freitag jedoch auf Jahressicht noch leicht im Minus (-4,87 %). Anleger profitieren unterdessen von der Kapitalrückführung: Neben umfangreichen Aktienrückkäufen zahlt Apple am 12. Februar eine Dividende von 0,26 US-Dollar je Aktie aus. Die nächste strategische Bestandsaufnahme folgt auf der Hauptversammlung am 24. Februar 2026.
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