Die Nachfrage nach den neuen Spitzenmodellen von Apple stabilisiert sich nach dem Verkaufsstart spürbar. Nachdem die weltweite Auslieferung der neuen Produktgeneration angelaufen ist, deuten jüngste Auswertungen von Lieferketten auf eine wöchentliche Belebung des Interesses an den Pro-Modellen hin. An den Märkten sorgt diese Entwicklung für Unterstützung, auch wenn Herausforderungen im asiatischen Raum bestehen bleiben.
Nachfrage nach Spitzenmodellen zieht an
Am Mittwoch bekräftigte das Analysehaus UBS seine Einstufung für die Apple-Aktie mit „Neutral“ und einem Kursziel von $296. Aus den von den Analysten ausgewerteten Daten zu Lieferketten und Wartezeiten geht hervor, dass sich die Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro sowie dem iPhone 18 Pro Max im Wochenvergleich verbessert hat. Gleichwohl hoben die Experten hervor, dass China weiterhin der wesentliche Schwachpunkt bleibe.
Das Signal der Erholung folgt auf den offiziellen Verkaufsstart der neuen Gerätegeneration. Bereits am 18. September hatte der Konzern gemeldet, dass das iPhone 18 Pro zusammen mit der Apple Watch Series 12, der Apple Watch Ultra 4 und den AirPods 5 weltweit in den konzerneigenen Stores erhältlich ist. Zuvor standen am 14. September umfassende Software-Updates bereit, darunter auch Neuerungen für Siri AI.
Hardware-Ausbau und breiteres Portfolio
Parallel zur Smartphone-Sparte baute Apple in dieser Woche sein Desktop-Angebot aus. Seit Dienstag sind der neue Mac mini und das Mac Studio im Handel verfügbar, die mit Chips der Reihen M6 und M5 Pro beziehungsweise M5 Max und M5 Ultra bestückt sind.
Die Einstiegspreise in den USA liegen bei $899 für den Mac mini sowie bei $2.499 für das Mac Studio. Abseits des reinen Gerätegeschäfts eröffnete das Unternehmen am Montag zudem mit der Apple Music Hall einen eigenen Veranstaltungsort für Live-Musik in London.
Auf Unternehmensebene gab es unterdessen eine routinemäßige Wertpapiertransaktion. Aus Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht geht hervor, dass Jennifer Newstead am Dienstag 2.399 Apple-Aktien veräußert hat. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines bereits am 5. Mai 2026 aufgesetzten Handelsplans nach Rule 10b5-1.
Notierung unweit des Jahreshochs
Am Donnerstag hatte allgemeiner Verkaufsdruck im Technologiesektor die Notierungen an den internationalen Handelsplätzen kurzzeitig belastet. Laut Reuters trugen Sorgen im Nahen Osten, steigende Ölpreise und anziehende US-Anleiherenditen im Vorfeld des Treffens zwischen den USA und China zu einer vorsichtigeren Haltung der Marktteilnehmer bei.
Am Freitag setzte sich jedoch die Erholung durch. Das Apple-Papier ging mit einem Plus von 1,3 Prozent bei 299,05 Euro aus dem Handel. Damit notiert der Titel mit einem Abstand von 0,9 Prozent nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch von 301,80 Euro. Für Anleger rückt nun in den Mittelpunkt, ob sich die verbesserte Bestellsituation bei den margenstarken Premium-Modellen in den kommenden Wochen auch im wichtigen chinesischen Markt fortsetzt.
Apple-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Apple-Analyse vom 26. September liefert die Antwort:
Die neusten Apple-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Apple-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Apple: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
