Amazon schluckt den Satellitenbetreiber Globalstar für 11,57 Milliarden US-Dollar und ordnet damit Apples Infrastruktur neu. Der Deal beendet wochenlange Spekulationen über die Zukunft von Apples exklusivem Konnektivitätspartner. Ein separates Abkommen zwischen den beiden Tech-Giganten sichert nun bestehende Notruf-Funktionen und ebnet den Weg für weitreichende neue iPhone-Features.
Nahtloser Übergang im All
Globalstar betreibt das Netzwerk für Apples Satelliten-Dienste ab dem iPhone 14. Amazon übernimmt das Unternehmen nun für 90 US-Dollar je Aktie. Die Mehrheitsaktionäre haben dem Deal bereits zugestimmt, ein Votum der Hauptversammlung entfällt. Die Transaktion soll 2027 abgeschlossen sein.
Für Apple-Kunden ändert sich vorerst nichts. Amazon garantiert den Weiterbetrieb der bestehenden LEO-Konstellation. Parallel dazu arbeiten Apple und Amazon bereits an der technischen Erweiterung. Geplant sind künftig Apple Maps via Satellit, Indoor-Konnektivität und eine Schnittstelle für Drittanbieter-Apps.
BofA hebt Prognosen an
Die Infrastruktur-Nachrichten fallen mit optimistischen Analystenstimmen zusammen. Die Bank of America erhöhte ihr Kursziel für Apple von 320 auf 325 US-Dollar. Die Experten rechnen für das am 30. April anstehende Quartalsergebnis mit deutlichen Überraschungen:
- Umsatzschätzung Q2: 113 Milliarden US-Dollar (Konsens: 109 Mrd.)
- Gewinn je Aktie: 2,00 US-Dollar (Konsens: 1,93 USD)
- iPhone-Absatz: 60 Millionen Einheiten
Die Dienstleistungssparte soll trotz eines schwachen App-Store-Wachstums um 14 Prozent zulegen.
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Robuste Marktposition
Im ersten Quartal 2026 sicherte sich Apple 21 Prozent des weltweiten Smartphone-Marktes. Das entspricht einem Zuwachs von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Starke Verkäufe des iPhone 17 und stabile Lieferketten in Asien trieben dieses Wachstum.
An der Börse notiert die Apple-Aktie aktuell bei 219,65 Euro. Auf Jahressicht steht damit ein Plus von gut 23 Prozent zu Buche. Der RSI-Wert von 80 signalisiert kurzfristig allerdings einen überkauften Zustand.
Am 30. April nach US-Börsenschluss liefert Apple die konkreten Zahlen für das abgelaufene Quartal. Im Juni folgt die Entwicklerkonferenz WWDC, bevor im Herbst die Präsentation eines faltbaren iPhones ansteht. Ein erwartetes neues Aktienrückkaufprogramm liefert bis dahin einen weiteren handfesten Katalysator.
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